27. 05. 2012
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Sport als Schlüssel zum Frieden in Palästina
Nun hat die Stadtspitze eine Fortsetzung der im vergangenen Jahr gestarteten Initiative in der unruhigen Region bekannt gebeben.
Im Rahmen eines Sportförderprojektes will das Kölner Sportamt vom 4.
bis 13. November dieses Jahres zum zweiten Mal einen Trainerlehrgang
für insgesamt 20 angehende Fußball-Übungsleiter aus Betlehem und der
West Bank veranstalten. Die ausgesuchten Personen betreuen vor allem
Jugendliche. Der Ausbildungskoordinator des Kölner Fußballkreises Karl
Köhnlein und DFB-Nachwuchstrainer Herbert Gehrke werden den Lehrgang
durchführen, hieß es dazu weiter.
Oberbürgermeister Fritz Schramma hatte sich für ein erneutes
Zustandekommen des Lehrgangs eingesetzt. „Bei meiner letzten Reise in
die Region im März 2008 wurde ich von meinem Bethlehemer Amtskollegen
Dr. Victor Batarseh gefragt, ob wir die erfolgreiche Trainerausbildung
vom Vorjahr nicht wiederholen können. Das machen wir nun, denn ein
Zeichen der Unterstützung von Kölner Seiten für die Menschen in unserer
Partnerstadt ist immer sehr wichtig“, erklärte das Kölner
Stadtoberhaupt. Köln wolle damit seinen kommunalen Beitrag zum Frieden
im Nahen Osten leisten. Dabei ist auch der Kölner Stadtspitze klar,
dass diese Basisarbeit das Zustandekommen von Friedensverträgen weniger
beeinflussen kann. Allerdings werde auf der kommunalen Ebene
Völkerfreundschaft gelebt und darum sei dieses Engagement ebenso
wichtig wie notwendig, so Schramma weiter.
Die Stadt Köln übernimmt im Rahmen dieses Projekts die Reise- und
Hotelkosten für die deutschen Ausbilder, die Deutsche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ) trägt die Kosten für die West
Bank-Gruppe. Der 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen spenden Fußbälle
und Trikots, UPS sponsert den Transport des Materials. Der Kölner
Delegation reist unter der Leitung von Werner Schleicher vom Sportamt
der Stadt Köln in den Nahen Osten, auch drei Vertreterinnen der
Soroptimistinnen Köln, die eine Spende an eine Kinderbetreuungsstätte
in Bethlehem überreichen werden, sind bei der Nahost-Reise dabei. Dabei
erhalten die Städtepartner in Palästina noch ein weiteres Geschenk. So
wird Achim Schmitt, Geschäftsführer des „Canyon-Chorweiler“, in der
Schule Taliha Kumi einen Kletterkurs für Schüler und Lehrer an der
neuen Kletterwand anbieten. Der wurde ebenfalls von ausländischen
Freunden finanziert.

























