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27. 05. 2012
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Wirtschaftsförderung in Rumänien


30.09.2009 17:32 von:

Schlagwörter: Köln,Cluj,Klausenburg,2009,Dienstreise,Wirtschaftsförderung,Wirtschaftsstandort,

Drei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit wird es den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma noch einmal ins Ausland ziehen. Mit einer Delegation wird das Kölner Stadtoberhaupt nach Rumänien reisen und dort unter anderem in der Partnerstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) den Wirtschaftsstandort Köln präsentieren. Außerdem ist ein Treffen mit dem rumänischen Staatspräsidenten Trajan Bâsescu geplant, wie das städtische Presseamt am gestrigen Dienstag bekannt gab. Insgesamt werden Schramma und seine Begleiter drei Tage in Rumänien bleiben. Neben der Unterredung mit dem höchsten politischen Repräsentanten Rumäniens stehen weitere Gesprächs- und Besuchstermine mit Vertretern der rumänischen Regierung und der Wirtschaft an. Nicht zuletzt soll mit dem Besuch auch die seit 1976 bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Städten Köln und Cluj vertieft werden, hieß es dazu weiter.

Das Treffen mit Bâsescu ist nicht das erste. Bereits vor drei Jahren wurde der rumänische Politiker für seine Verdienste als ehemaliger Oberbürgermeister der rumänischen Hauptstadt Bukarest mit dem Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. Der Politiker war unter anderem treibende Kraft im demokratischen Reformprozess des Landes nach dem Sturz des vormaligen Diktators Ceausescu. Im Rahmen des Besuchsprogramms wird Schramma auch mit seinem rumänischen Amtskollegen aus der Partnerstadt, Sorin Apostu, zusammentreffen. Dabei steht unter anderem ein Vortrag über den Standort Köln auf dem Programm. Neben Vertretern des Stadtrats von Cluj werden auch Mitglieder des Wirtschaftsclubs Nordsiebenbürgen dabei sein. Neben dem wirtschaftlichen Schwerpunkt der Reise stehen auch kulturelle und gesellschaftliche Aspekte auf der Agenda. Nicht zuletzt ist ein Treffen mit hochrangigen Vertretern der örtlichen Hochschule geplant.

Die Städtepartnerschaft zwischen der rheinischen Metropole und der größten Stadt in Siebenbürgen wurde am 13. November 1976 offiziell unterzeichnet. Nach dem Ende der Diktatur um die Jahreswende 1989/1990 organisierte der in Köln Städtepartnerschaftsverein Köln-Klausenburg e.V. zunächst Hilfstransporte in die notleidende Region. Neben dieser "Starthilfe" in die Zeit nach dem Ende der Schreckensherrschaft konnten die Verantwortlichen bereits früh zahlreiche kulturelle Projekte verwirklichen. Auch die Kölner Freiwilligenagentur hat bereits Ehrenamtler in die rumänische Provinzhauptstadt entsandt. Ebenfalls früh begann ein Jugendaustausch zwischen den beiden Städten, wie die Stadt weiter betonte. In diesem Jahr begannen zudem die Jugendämter beider Städte eine engere Kooperation auf der Verwaltungsebene umzusetzen. Selbst der Kölner Energieversorger RheinEnergie AG hat seit inzwischen zwölf Jahren intensive Kontakte zur lokalen Versorgungsgesellschaft. Gemeinsam mit der Fernwärmegesellschaft RAT gibt es sogar eine Unternehmensgemeinschaft namens CCNE. Die delegation wird am kommenden Sonntag (4. Oktober 2009) wieder nach Köln zurückkehren.







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