27. 05. 2012
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Bürgermeisterin erleichtert über Bewahrung der Künstlersozialkasse
Das hatten der Deutsche Kulturrat sowie weitere Eingeweihten in verschiedenen Stellungnahmen und Erklärungen erläutert.
Zur Tarnung lief der Versuch unter dem Motto „Bürokratieabbau“, nur
dank der Aufmerksamkeit des Kulturrates, des Bundesarbeitsministers und
Kulturpolitikern wie dem nordrhein-westfälischen Kultusstaatssekretärs
Eckhard Große-Brockhoff sei es zu verdanken, dass dieses Vorhaben
überhaupt publik wurde, wie die Kölner SPD-Bürgermeisterin Elfi
Scho-Antwerpes am gestrigen Montag in einer Presseerklärung bekannt gab.
Dieser Angriff auf die Sozialversicherung der Künstler sei allerdings
inzwischen vom Tisch, dank der massiven Proteste. Auch Scho-Antwerpes,
Vorsitzende des Kölner Kulturforums, zeigte sich erleichtert über die
Entscheidung aus Berlin, die Künstlersozialkasse zu belassen. „In Köln
konzentriert sich die nordrhein-westfälische Kunstszene. Kölner
Künstler brauchen die Künstlersozialkasse“, erklärte die
SPD-Politikerin. Wie bereits im Kulturwirtschaftsbericht ausgewiesen
ist Köln das Künstlerzentrum in NRW. Nach Schätzung des Kulturforums
sind alleine in Köln mehrere tausend Personen auf Leistungen aus der
Künstlersozialkasse angewiesen. Scho-Antwerpes mahnt jedoch alle
Betroffenen weiter zur Vorsicht. Es gelte, wachsam zu bleiben, so die
Bürgermeisterin abschließend.

























