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27. 05. 2012
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Bürgermeisterin erleichtert über Bewahrung der Künstlersozialkasse


15.09.2008 22:00 von:

Schlagwörter: Künstlersozialkasse,Köln,Bürgermeisterin,Elfi Scho-Antwerpes,Bürokratieabbau

Das hatten der Deutsche Kulturrat sowie weitere Eingeweihten in verschiedenen Stellungnahmen und Erklärungen erläutert.   Zur Tarnung lief der Versuch unter dem Motto „Bürokratieabbau“, nur dank der Aufmerksamkeit des Kulturrates, des Bundesarbeitsministers und Kulturpolitikern wie dem nordrhein-westfälischen Kultusstaatssekretärs Eckhard Große-Brockhoff sei es zu verdanken, dass dieses Vorhaben überhaupt publik wurde, wie die Kölner SPD-Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes am gestrigen Montag in einer Presseerklärung bekannt gab.

Dieser Angriff auf die Sozialversicherung der Künstler sei allerdings inzwischen vom Tisch, dank der massiven Proteste. Auch Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Kölner Kulturforums, zeigte sich erleichtert über die Entscheidung aus Berlin, die Künstlersozialkasse zu belassen. „In Köln konzentriert sich die nordrhein-westfälische Kunstszene. Kölner Künstler brauchen die Künstlersozialkasse“, erklärte die SPD-Politikerin. Wie bereits im Kulturwirtschaftsbericht ausgewiesen ist Köln das Künstlerzentrum in NRW. Nach Schätzung des Kulturforums sind alleine in Köln mehrere tausend Personen auf Leistungen aus der Künstlersozialkasse angewiesen. Scho-Antwerpes mahnt jedoch alle Betroffenen weiter zur Vorsicht. Es gelte, wachsam zu bleiben, so die Bürgermeisterin abschließend.







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