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27. 05. 2012
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CDU fordert Transparenz von Roters


06.02.2009 20:59 von:

Schlagwörter: Köln,SPD,CDU,Fritz,Schramma,Wahlkampf,Beratervertrag,Gutachten

Die Kölner CDU versucht sich weiter an ihrem Befreiungsschlag. Zwei Tage nach Bekanntwerden des mit 35.000 Euro dotierten Beratervertrages zwischen dem regionalen Sparkassenverband und dem derzeitigen SPD-Spitzenkandidaten Jürgen Roters hat die CDU ihre Fragen konkretisiert. Gleichzeitig betonte der Amtsinhaber seine Vorbildfunktion. Seit 2004 habe er sämtliche Einkünfte unter seiner persönlichen Homepage sowie auf den städtischen Internetseiten veröffentlicht. "Ich finde es richtig, wenn die Kölnerinnen und Kölner nachvollziehen können, dass ihr Oberbürgermeister das höchste Amt der Stadt ohne Geheimnisse und Abhängigkeiten ausübt. Gleiches würde ich mir auch von Jürgen Roters wünschen", erklärte Schramma in einer Stellungnahme.

Auch Parteichef Jürgen Hollstein nahm den politischen Gegner ins Visier. "35.000 Euro für 50 Seiten nachweisbar unbrauchbar Papier auf Kosten der Bürger – das nenne ich eine gute Pension für den Ex-RP", kommentierte der Landtagsabgeordnete die Vertragsbeziehung von Roters. Eine Recherche der CDU-Geschäftsstelle ergab keinerlei Angaben über diesen Auftrag, ergänzte CDU-Geschäftsführer Volker Meertz. Wer Transparenz von anderen einfordert und sie selbst vermissen lässt, wird unglaubwürdig, so die CDU-Verantwortlichen. Neben den 35.000 Euro soll Roters außerdem weitere 10.000 Euro von der Kölner RheinEnergie erhalten haben. Den Hinweis von Roters das Honorar sei mit den Versorgungsansprüchen verrechnet worden. Die CDU zweifelt allerdings, ob Roters die Zahlungen seinem Dienstherrn angezeigt habe.

SPD-Unterbezirksvorstand Jochen Ott hatte am Mittwoch dem Vertrag zwischen Roters und dem Sparkassenverband eine andere Qualität zugemessen. Die Vertragsbeziehung sei den Verwaltungsräten bekannt gewesen, so Ott am Mittwoch. Die Ergebnisse der Studie zur Metropolregion wurde allerdings nach Abgabe des Werks nicht weiter benutzt.







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