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27. 05. 2012
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CDU würdigt zwei verdiente Spitzenkräfte


10.06.2011 20:00 von:

Schlagwörter: Köln,CDU,CDU-Fraktion,2011,Juni,Winkelhog,Bender,HGK,Bürgerbefragung,Godorfer Ha

Im Kölner Gürzenich trafen sich am heutigen Freitagvormittag rund 75 Personen aus den Reihen der Stadtverwaltung, der politischen Parteien und stadtnaher Unternehmen. Zwei verdiente Führungskräfte wurden dabei im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Fraktion im Dialog" der Kölner Christdemokraten feierlich und mit einem kleinen, symbolischen Abschiedsgeschenk in den wohlverdienten Ruhestand entsandt. Herbert Winkelhog, eigener Aussage zufolge seit 43 Jahren in der Stadtverwaltung, kam nach den gewonnenen Kommunalwahlen im Jahr 1999 in das Amt des Stadtdirektors. Dr. Rolf Bender brachte es als Chef der HGK und weiteren Aktivitäten in verantwortlichen Position stadtnaher Gesellschaften ebenfalls auf weit über 30 Jahre aktive Dienstzeit.

Beide wurden vom Gastgeber der heutigen Veranstaltung, CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka, mit einer eher ungewöhnlichen Rede bedacht. So freute sich der Vorsitzende der CDU-Mannschaft im Kölner Stadtrat schon jetzt darauf, die "Festplatte" des vormaligen HGK-Chefs nutzen zu können. Gemeint war wohl der reiche Erfahrungsschatz des langjährigen Vorstandssprechers der Häfen und Güterverkehr AG. In Anlehnung an eine jüngst vorgenommene Fahrzeugpräsentation nannte Granitzka seinen Parteifreund Winkelhog gar "black edition", auch wenn er sich einst darüber verwundert zeigte, dass der Stadtdirektor zu den "Kehrmännchen" gehen wolle.

Godorfer Hafen und der Ausbau nur am Rande ein Thema

Weil mit dem langjährigen HGK-Vorstandssprecher zugleich einer der maßgeblichen Protagonisten in den Ruhestand treten wird und dafür gewürdigt wurde, ging der CDU-Politiker auch auf die bevorstehende Bürgerbefragung ein. "Die CDU hat dazu bereits mehrfach ihre Meinung gesagt. Wie sind überzeugt, dass der Ausbau des dortigen Hafenbeckens sinnvoll ist", wiederholte Granitzka die offizielle Position der Partei. Allerdings hatte die CDU eher skeptisch auf den Vorschlag einer Bürgerbefragung reagiert. Schließlich kostet diese nicht rechtsverbindliche Volksbefragung deutlich mehr als eine Million Euro. Dabei habe die HGK die zurückliegende Krise gestärkt überstanden, wie auch der CDU-Politiker einräumen musste. "Die unternehmerischen Entscheidungen, die sie getroffen haben, waren richtig", so das Lob in Richtung Bender. Der daran anschließende Applaus der versammelten Gäste – auch Vertreter der SPD und Grünen waren dabei – wird für beide nicht die letzte Anerkennung sein, die sie erhalten werden.







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