27. 05. 2012
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Hoher Besuch im Museum Ludwig
Bundespräsident Christian Wulff besuchte am vergangenen Freitag zusammen mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Ausstellung "Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv". Bis zum 17. Oktober zeigt das Museum Ludwig noch ausgesuchte Motive des Popart-Künstlers. Die Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes, und Kasper König, Direktor des Museum Ludwig empfingen den Bundespräsidenten und die Ministerpräsidentin am Abend gemeinsam. Zusammen mit dem Kurator Stephan Diederich führte Museumsdirektor König den hohen Besuch durch die Ausstellung. Drei Wochen vor dem verlängerten Ausstellungsende zählt "Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv" schon über 80.000 Besucher, wie das Museum meldete.
Die Rasterpunkte des Pop Art Meisters Roy Lichtenstein (1923-1997) sind weltberühmt. Nach Motiven aus der Comic- und Konsumwelt fertigte Lichtenstein Gemälde, die er aus Punkten und Farbflächen zusammensetzte. In der Ausstellung im Museum Ludwig sind nun noch ganz andere Seiten seines Oeuvres zu entdecken. In rund 100 Exponaten, überwiegend großformatigen Gemälden, sowie einigen Skulpturen und Zeichnungen wird seine Auseinandersetzung mit kunsthistorischen Stilrichtungen von Expressionismus und Futurismus bis Bauhaus und Artdeco nachvollziehbar. Werke und stilistische Eigenarten von Künstlerheroen wie Monet, Matisse, Mondrian und Dalà tauchen als Themen und Versatzstücke auf, von Lichtenstein gleichermaßen ironisch wie meisterhaft in seiner eigenen Bildsprache interpretiert. Auch Picasso erscheint in diesen Verarbeitungen in völlig neuem Licht, wird zum Pseudo-Comic, der das klischeehafte Bild des Künstlers spiegelt.
Die Ausstellung wird unterstützt durch die RheinEnergie AG als Partner des Museum Ludwig, die Ströer Out-of-Home Media AG als Medienpartner und die Deutsche Bahn als Mobilitätspartner. Im Anschluss an die Ausstellung besuchen der Bundespräsident und die Ministerpräsidentin das Benefizkonzert des Bundespräsidenten zugunsten der Initiative "Jedem Kind ein Instrument" in der Kölner Philharmonie, hieß es dazu abschließend.

























