Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





27. 05. 2012
Seite drucken

Kölner Initiative fordert Rücktritt von KVB-Vorstand Reinarz


03.03.2010 08:23 von:

Schlagwörter: Köln,Initiative,Köln kann auch anders,2010,Walter Reinarz,Vorstand,Forderung,Arc

Der Vorstand der Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB, Walter Reinarz, steht erneut im Fokus der Kritik. Die Initiative "Köln kann auch anders" hat in einer Presseerklärung am gestrigen Dienstag den Rücktritt des ehemaligen Kreisvorsitzenden der CDU gefordert. Die Stelle solle nach Qualitätskriterien neu besetzt werden, forderte die Initiative. Außerdem sollen die Bürger bei der Neugestaltung des Unglücksortes von Anfang an beteiligt werden. Derzeit wird an der Grube am Waidmarkt ein Beweissicherungsbauwerk errichtet. Inzwischen ist aber entschieden, dass das Archiv der Stadt am Standort Eifelwall neu errichtet werden soll. Der Rücktritt von Reinarz sei ein erster Schritt, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, hieß es in der Presseerklärung weiter.

Reinarz sei als zuständiger Technik-Vorstand für "die verheerende Vernachlässigung der Bauaufsichts-Pflicht beim Projekt Nord-Süd-Stadtbahn" verantwortlich. Doch statt selbst die Aufklärungsarbeiten voranzutreiben, erfahren die Bürger aus der Presse Neuigkeiten wie zum Beispiel beim Pfusch an der Haltestelle Heumarkt. "Als Vorstandsmitglied mit einer reinen Verwaltungskarriere scheint Herr Reinarz von Beginn an mit der Aufgabe überfordert", so die weitere Begründung der Forderung. Auch die Frage der politischen Verantwortung müsse gestellt werden, schließlich gehört die KVB der Stadt und die Hälfte des Aufsichtsrates der Stadtwerketochter wird vom Stadtrat entsandt.

Am heutigen Mittwoch finden gleich mehrere Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Einsturzkatastrophe statt. Bei dem Unglück kamen im vergangenen Jahr zwei junge Männers um Leben. Die Restaurierung der größtenteils mittel bis schwerst beschädigten Archivbestände wird nach Schätzungen der Verantwortlichen mindestens 30 Jahre dauern. Derzeit sind die Bestände auf 19 so genannte "Asylarchive" verstreut.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse