27. 05. 2012
Seite drucken
Kölnerin zur Sprecherin der Grünen Jugend gewählt
Die Kölner Geografiestudentin wurde auf dem Bundeskongress der
Jugendorganisation in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn mit großer
Mehrheit gewählt.
Henneberger will sich in ihrer neuen Funktion vor allem gegen die
Privatisierungspläne der Bundesregierung wenden. Energie, Wasser und
Bildung sind demnach Kernbereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Weitere Forderungen der Jugendorganisation sind die Zerschlagung der
großen Energiekonzerne, der Stopp der Teilprivatisierung der Deutschen
Bahn AG und ein Ende der Patentierung freien Wissens. „Wirtschaft ist
nie reine Privatsache, sondern muss auch dem Allgemeinwohl der
Gegenwart und Zukunft dienen“, erklärte die frisch gewählte
Bundessprecherin weiter.
Auch für das Ur-Thema der Grünen hat Henneberger Programmatisches
beizusteuern. „Wir Menschen haben kein Recht, funktionierende
Ökosysteme zu zerstören und Arten auszurotten“, erklärte die 21-ährige
Geografiestudentin und forderte zudem ein internationales Abkommen
gegen die Nutzung von Gentechnik im Forst- und Agrarbereich. Als
ehemalige Schülerin der Gesamtschule Rodenkirche setzt sich die
Bundessprecherin zudem für ein gerechteres Bildungssystem ein. “Wir
brauchen eine Schule der Vielfalt für alle, in der Demokratie nicht nur
gelehrt sondern gelebt wird“, so Henneberger abschließend.
Der Bundeskongress der Grünen Jugend fand am vergangenen Wochenende vom
23. bis 25. Mai in Bonn statt. Die 21-Jährige lebt in der Domstadt und
studiert Geografie an der Universität zu Köln.

























