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27. 05. 2012
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Kompetenz statt Parteibuch: Die Suche nach dem neuen KVB-Technikvorstand


06.04.2010 10:35 von:

Schlagwörter: Köln,KVB,Technikvorstand,Walter Reinarz,Nachfolge,Aufsichtsrat,Sitzung,Ausschrei

Zwar steht der vormalige Technikvorstand der Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB, Walter Reinarz, noch immer auf der Lohnliste des stadtnahen Verkehrsunternehmens. Doch schon macht sich die Kölner Kommunalpolitik Gedanken um die Nachfolge des früheren CDU-Parteichefs. Reinarz wurde vor Wochen wegen mangelnden Vertrauens vom Aufsichtsrat entmachtet. Allerdings erhält der ehemalige KVB-Technikvorstand weiterhin Gehalt von seinem Arbeitgeber. Am kommenden Freitag will der Aufsichtsrat über das weitere Vorgehen beratschlagen. Die Kölner Liberalen haben im Vorfeld der Sitzung gefordert, bei der Besetzung vor allem auf die Kompetenzen und nicht auf die Parteizugehörigkeit zu achten.

"Nachdem nun ein Schlussstrich unter die Diskussionen über Walter Reinarz gezogen ist, ist es für die KVB an der Zeit, in die Zukunft zu sehen", erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kölner Stadtrat, Ralph Sterck. Die Liberalen fordern ein zügiges Verfahren und damit einhergehend eine zügige Fortsetzung der Bauarbeiten für die Nord-Süd-Stadtbahn. "Dafür braucht die KVB die beste Frau bzw. den besten Mann, die bzw. den es auf dem Markt zu finden gibt", so Sterck weiter. So soll nach dem Willen der FDP-Vertreter der Ausschreibungstext einen besonderen Hinweis auf die geforderte hohe Fachkompetenz beinhalten. Vor allem im Bereich Tiefbau müsse der nächste KVB-Technikvorstand langjährige Berufserfahrung vorweisen. Das Parteibuch solle nicht den Ausschlag für eine Neubesetzung geben, so die Liberalen abschließend.







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