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27. 05. 2012
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Kritik an Personalpolitik des Stadtoberhaupts


04.11.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Oberbürgermeister,Fritz Schramma,Jochen Ott,SPD,Kritik,Personalpolitik

Grund für die Politikerschelte des CDU-Politikers ist die geplante Neubesetzung an der Spitze der Standortmarketinggesellschaft Cologne Bonn Business. Im Gegensatz zur CDU und Schramma sehen die Sozialdemokraten keine Beiträge der Gesellschaft zur Profilgebung der Region „im nationalen und internationalen Wettbewerb“, so Ott. Stattdessen versuche der Oberbürgermeister „Personalwünsche durchzupauken“, ließ der SPD-Politiker und Ratspolitiker verlautbaren. Ingesamt ging Ott sogar noch grundsätzlicher mit der Gesellschaft ins Gericht. Statt neuer Gesichter auf dem Posten der Geschäftsführung sollten sich die Verantwortlichen eher mit der notwendigen Neuausrichtung einer „gescheiterten Marketingstrategie“ auseinander setzen, hieß es dazu weiter.

Insgesamt seien in den vergangenen Jahren Millionen Euro in die Gesellschaft geflossen, eine erkennbare Profilierung der Region Köln vermisse man allerdings. Der kleinste gemeinsame Nenner, aus Gleichberechtigungsgründen auf Bilder zu verzichten, stößt auf besonderes Unverständnis. Im Falle Kölns meint Ott insbesondere den Rhein und das Weltkulturerbe Dom. „Wenn wir wirkungsvolle Werbung für die Region – auch als Wirtschaftsstandort – machen wollen, dann müssen wir einsetzen, was wir haben“, so Ott wörtlich. Insgesamt bezeichnete Ott die Abstimmung der einzelnen Gesellschafter (Kommunen) an der gemeinsamen Gesellschaft als „miserabel“. Die Personalpolitik des Kölner Stadtoberhaupts „sei mit teuren Fehlentscheidungen für Günstlinge gepflastert“, so Ott weiter. Die derzeitige Geschäftsführerin habe es hingegen nicht vermocht, die verschiedenen Gesellschafter des Unternehmens auf Linie zu bringen. Statt der Neubesetzung aus den Kreisen der eigenen Partei solle Schramma vielmehr seinen Wirtschaftsdezernenten hinzuziehen. Auch den Rat der IHK und der eigenen Wirtschaftsförderung solle das Stadtoberhaupt beachten, forderte Ott abschließend.

Die potenzielle Nachfolgerin von Katrin Rüffer wurde namentlich zwar nicht genannt, aber selbst Ott räumte ein, dass sie eine anerkannte Fachkraft und aktive CDU-Politikerin sei. Um so wichtiger sei es, zunächst über die Neuausrichtung zu reden und dann wichtige Personalentscheidungen zu treffen, so der Kölner SPD-Chef abschließend.







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