27. 05. 2012
Seite drucken
Neuer LVR-Direktor auf Antrittsbesuch bei OB
Als neuer Landesdirektor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ist Harry K. Voigtsberger seit Mitte dieses Jahres Chef einer rund 15.000 Mann starken Verwaltung (in Köln beschäftigt der LVR rund 2200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Am heutigen Mittwoch war Voigtsberger dann erstmals in seiner neuen Position als LVR-Chef im Amtszimmer des Kölner Oberbürgermeisters. Und dabei sprachen die beiden auch über gemeinsame Projekte und ihre zukünftigen Vorhaben. So stand unter anderem das Luftverkehrsmuseum am „Butzweiler Hof“ auf der Agenda. Voigtsberger, der zunächst in Aachen an der dortigen Fachhochschule Flugzeugbau studierte, ist dies ein Herzensanliegen.
Nicht zum ersten Mal wird der LVR mit seiner „regionalen Kernkompetenz“ möglicherweise bei Museen, die aus privaten Stiftungsgeldern eingerichtet wurden, unterstützend einspringen.
Köln ist als größte Kommune des Landes zugleich auch größter Finanzierer des Landschaftsverbandes. In diesem Jahr sind es rund 220 Millionen Euro, die aus der Kölner Stadtkasse an den LVR fließen. Ein nicht unerheblicher Teil fließt aber wieder zurück in die Stadt, insbesondere im eigentlichen „Kerngeschäft“ des LVR, der Pflege und Betreuung behinderter Menschen über den gesamten Lebensweg hinweg, wie der Landesdirektor versicherte. Jüngstes Projekt ist die neue Forensische Klinik in Porz-Ensen. Die wird zwar vom Land finanziert, aber nach ihrer Eröffnung in das Aufgabenportfolio des LVR integriert. Eröffnung soll noch in diesem Jahr sein, wie Voigtsberger versicherte.
Für Oberbürgermeister Schramma ist der 57-Jährige kein Unbekannter. Bereits fünf Jahre zuvor übernahm Voigtsberger innerhalb des LVR als Baudezernent und Kämmerer maßgebliche Leitungsfunktionen. Auch mit dem Nachfolger des aus Altersgründen ausgeschiedenen Udo Molsberger möchte Schramma einvernehmlich zusammenarbeiten. So soll im Frühjahr kommenden Jahres der komplette Stadtvorstand in den Räumen der LVR-Zentrale auf der rechten Rheinseite tagen, wie Schramma ankündigte. Auch wenn der Rhein zwischen den beiden Amtssitzen liegt. Ein Stück LVR befindet sich immer in der Nähe des Kölner Oberbürgermeisters. In seinem Amtszimmer im zweiten Stock des Historischen Rathauses steht eine Dauerleihgabe des Landschaftsverbands, wie Schramma abschließend bemerkte.

























