27. 05. 2012
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OB-Kandidat Kurth trifft Schulministerin Sommer
Der designierte Kölner OB-Kandidat der Christdemokraten, Peter Kurth, hat am gestrigen Donnerstag die betroffenen Schulen rund um das eingestürzte Historische Archiv besucht. Neben der nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer nahmen auch die beiden Landtagsabgeordnete Jürgen Hollstein und Franz-Josef Knieps an diesem Termin teil. Kurth und eine Parteifreundin aus Düsseldorf wollten sich selbst und vor Ort ein Bild über den schulischen Alltag sowie die Schäden an der Gebäudesubstanz machen.
"Klar, dass mein erster offizieller Besuch dem Severinsviertel gilt. Vor allem die Anwohner haben bis heute mit den Folgen des Unglücks zu kämpfen. Aber auch der Schulalltag der Lehrer und Schüler des Viertels wurde durch den Einsturz des Stadtarchivs umgekrempelt", erklärte der Neu-Kölner Kurth. Besonders kompliziert ist die derzeitige Lösung für das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (FWG). Diese Schule ist derzeit auf gleich drei Standorte verteilt. Neben des erhöhten Koordinierungsbedarfs hat die Trennung der Schule in drei Teile auch erhebliche Auswirkung auf die gewachsenen Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern. Doch Kurth sprach nach seinem Besuch den Betroffenen sein Lob aus.
"Hier zeigt sich, was Köln ausmacht: Man hilft und unterstützt einander, auch mal sehr unbürokratisch, wenn es z.B. darum geht, eine neue Schultafel für den Chemieraum am neuen Standort in der VHS zu organisieren. Dass bei aller Improvisation dennoch schulische Spitzenleistungen dabei herauskommen, wie zuletzt der zweite Platz des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums beim Wettbewerb Business@School, zeigt: Köln kann mehr!", so Kurth. Der ehemalige Berliner Finanzsenator arbeitete zuletzt rund acht Jahre lang als Vorstand beim Berliner Versorgungsunternehmen Alba AG. Nach eigenem Bekunden kam Kurth ohne Netz und doppelten Boden nach Köln, sein Auflösungsvertrag mit dem Berliner Unternehmen ist bereits unterzeichnet. Die Chancen Kurths auf eine Wahl zum Oberbürgermeister werden von Kennern derzeit als bescheiden bezeichnet. Hauptgrund dafür die Spaltung des bürgerlichen Lagers unter anderem durch die Kandidatur des Liberalen Ralph Sterck.

























