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27. 05. 2012
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Reiner Deppe ist neuer Vorsitzender des Regionalrats


30.01.2010 20:11 von:

Schlagwörter: Köln,Regionalrat,Reiner Deppe,2010,Wahl,Bezirksregierung,CDU,Landtagsabgeordnete

Am heutigen Freitagmorgen um 10 Uhr trat der neue Regionalrat zu seiner konstituierenden Sitzung in der Kölner Industrie- und Handelskammer IHK zusammen. Die wichtigste Personalentscheidung war die Wahl eines neuen Vorsitzenden für die kommenden fünf Jahre. Der CDU-Landtagsabgeordnete Reiner Deppe wurde mit einer Mehrheit von 34 Ja-Stimmen an die Spitze des Regionalrats gewählt. Vier Abgeordnete stimmten gegen Deppe, zwei weitere enthielten sich. Der Regionalrat setzt sich aus 41 stimmberechtigten und 22 beratenden Mitgliedern ohne Stimmrecht zusammen. Das Gremium ist Träger der Regionalplanung im Bereich der Kölner Bezirksregierung. Damit schreibt der Regionalrat die Ziele der Raumordnung und Landesplanung im Großraum Köln, Bonn und Aachen fest. Im Bereich der regionalen Strukturplanung besitzt das Gremium darüber hinaus Informations- und Mitwirkungsrechte. Neben Vertretern der kreisfreien Städte und Kreise ist auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Regionalrat vertreten. Basis für die Verteilung der Sitze sind die Ergebnisse der zurückliegenden Kommunalwahlen.

In seiner Antrittsrede gab sich der neue Vorsitzende zuversichtlich. "Wir sind der Regionalrat für die gesamte Region und für mehr als 4,3 Millionen Menschen, die mit Recht viel von uns erwarten", rief Deppe den Abgeordneten und Mitgliedern zu. "Wenn wir diese vielfältige Region mit den ganz unterschiedlichen Räumen fortentwickeln und gleichzeitig zusammenhalten wollen - und ich denke, genau das ist unsere Aufgabe - dann tun wir gut daran, ein paar Denk- und Verhaltensweisen, sozusagen die Essentials der regionalen Zusammenarbeit, zu beherzigen", so der neue Vorsitzende weiter. In seiner Rede rief er die Mitglieder dazu auf, nicht im Kirchturmsdenken zu verharren und sich in lokalen Eifersüchteleien zu ergeben. Vielmehr müssten die Regionalprogramme, die in die Zuständigkeit des Regionalrates fallen, zu echter Zusammenarbeit auf überregionaler Ebene führen. Einer der ersten Arbeitsschwerpunkte wird die bevorstehende Regionale 2010 und die darüber hinaus gehende interkommunale Zusammenarbeit sein, kündigte der neue Vorsitzende abschließend an.







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