27. 05. 2012
Seite drucken
Schramma soll die nordrhein-westfälischen Olympiastützpunkte repräsentieren
Alle drei Stützpunkte – Rheinland, Westfalen und Rhein-Ruhr – hatten
sich zuvor einstimmig für Schramma ausgesprochen. Der erste Bürger
Köln, jahrelang als Bezirksvertreter und Ratsmitglied in Sachen Sport
und Sportförderung engagiert, zeigte sich erfreut über die Wahl. „Ich
werde mich engagiert für den Leistungssport im Land einsetzen“,
versprach Schramma. Am gestrigen Donnerstag hatte die Vertreter der
drei Olympia-Stützpunkte im Rathaus zu einem Gespräch empfangen
„Mit Freude nehme ich das neue Amt an und werde es nutzen, mein
Engagement für den Sport in Köln und ganz Nordrhein-Westfalen
fortzusetzen“, so Schramma weiter. Die Wahl sei für ihn aber auch ein
positives Zeichen für die „Sportstadt Köln“. Schließlich liegt Köln in
der Rangliste der erfolgreichsten Sportstädte klar und mit weitem
Abstand auf einem ersten Platz. Britta Heidemann, Benjamin Kleikamp,
Oksana Schusowitina sind nur drei Namen von Athleten, die in Peking im
Sommer dieses Jahres olympisches Edelmetall (in diesen Fällen Gold und
Silber) für ihre Spitzenleistungen erhielten. Schramma, der zu jener
Zeit auf Einladung der Pekinger Stadtführung in der chinesischen
Hauptstadt weilte, erinnerte sich dabei gerne an die Stimmung und die
Leistungen der Athleten aus Köln und der Region. Diese seien ihm „ein
großer Ansporn, beste Voraussetzungen für den Leistungssport in unserem
Land weiter mitzugestalten“.
Der Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, Michael Scharf, zeigte
sich überzeugt, mit Schramma eine gute Wahl getroffen zu haben: „Er ist
ein profunder Kenner des Sports und hat sich sein Leben lang auf
verschiedenen Ebenen des Sports engagiert. Das gute Abschneiden der
Sportler aus dem Rheinland bei den Olympischen Spielen zeigt, dass die
Region um Köln durchaus zur Lokomotive des Leistungssports in NRW
werden kann“, so der Rheinländer Scharf. Auch das drücke die Wahl
Schrammas aus.
Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der
Landessportbund Nordrhein-Westfalen, die Sportstiftung
Nordrhein-Westfalen und die Olympiastützpunkte in Nordrhein-Westfalen
hatten im August 2008 eine neue Kooperationsvereinbarung abgeschlossen,
in der festgehalten wurde, dass der Leistungssport in NRW künftig von
einer politischen Ebene und einer Leitungsebene geführt und gesteuert
werden soll. Der politischen Ebene gehören Innenminister Dr. Ingo Wolf,
Landessportbund-Präsident Walter Schneeloch, der Vorstandsvorsitzende
der Sportstiftung NRW, Manfred Speck, und als Vertreter der
Olympiastützpunkte sowie nun auch Oberbürgermeister Fritz Schramma an.
Die politische Ebene wird regelmäßig von der Leitungsebene informiert
und trifft sich einmal jährlich, die Leitungsebene kommt jeden Monat
zusammen. Ihr gehören an: der Landessportbund-Vorsitzende Dr. Christoph
Niesen, Werner Stürmann, Abteilungsleiter Sport im Innenministerium,
Sportstiftung NRW-Geschäftsführer Jürgen Brüggemann und Michael Scharf,
Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland.

























