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27. 05. 2012
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Wirtschaftsdezernentin reagiert auf Medienberichte


04.06.2011 18:47 von:

Schlagwörter: Köln,Musical,Standort,2011,Mai,Ute Berg,Wirtschaftsdezernentin,Medienbericht,Bes

Köln will Musicalstandort bleiben. Alleine schon aus touristischen Gründen und der hohen Anziehungskraft der derzeitigen Spielstätte im "Blauen Zelt" am Breslauer Platz will die Kölner Wirtschaftsdezernentin diesen "Wirtschaftsfaktor" auf jeden Fall erhalten. Das bestätigte die Stadt im einer am gleichen Tag veröffentlichten Stellungnahme. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte in seiner Mittwochsausgabe berichtete, dass sich die Stadt mit der Festlegung auf das Staatenhaus als zukünftigem Standort eines solchen Musicals von einem lange gehegten Ziel einer multi-funktionalen Halle für Events verschiedener Art verabschiedet habe. Während die Nutzer einzelner Ausstellungen das geringere Problem darstellen, könnte es für die Veranstalter der Großveranstaltungen c/o pop, Art.Fair und dem Medienforum künftig deutlich teurer werden, schrieb die Lokalredaktion in ihrem Bericht unter Verweis auf das nicht-öffentliche Dokument. Als Ersatzorte bliebe die Messe für die Art.Fair, die beiden anderen Großveranstaltungen seien auch an anderen Standorten vorstellbar. Einziger Nachteil für die Veranstalter: Sie müssten zukünftig deutlich höhere Mietzahlungen einkalkulieren. Ein Kompromissvorschlag der Grünen zur Teilung der Halle sei jedoch von der Verwaltung abgelehnt worden, schrieb die Zeitung weiter.

"Ohne Staatenhaus kein Happy End", brachte Wirtschaftsdezernentin Ute Berg ihre Position auf den Punkt. "Oper und Schauspiel haben im Blauen Zelt ein Übergangsquartier gefunden. Nun soll das Musical, das diese Spielstätte frei geräumt hat, eine neue Heimat im Staatenhaus bekommen. Natürlich haben wir außerdem die Veranstalter im Blick, die das Staatenhaus bisher nutzen. Fast alle können nach der dringend erforderlichen Sanierung dort wieder einziehen. Zusätzlich unterstützen wir sie bei der Suche nach alternativen Standorten. Wir haben für alle auch andere Veranstaltungsstandorte anzubieten", erklärte die seit Februar dieses Jahres amtierende Wirtschaftsdezernentin. Erklärtes der Wirtschaftsförderin sei es, den Musicalstandort Köln ohne Unterbrechung zu erhalten. Das Staatenhaus biete darüber hinaus auch genügend Kapazitäten für Großproduktionen. Bis zur Sommerpause will die Verwaltung dazu eine entsprechende Vorlage erarbeiten. Berg gab sich optimistisch, dass dies gelinge. Mit einem Konzept zum Staatenhaus wäre dem Musicalstandort Köln das Interesse der Branche gewiss, begründete Berg ihren Optimismus.







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