27. 05. 2012
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2000 Unterschriften für einen Tunnelbau an der Rheinuferstraße
Das Thema stand zwar nicht auf der Tagesordnung und doch bleibt es ein Politikum und damit ein Dauerbrenner in der verkehrspolitischen Debatte der Parteien im Kölner Stadtrat. Mit zwei gut gefüllten Wäschekörben erwartete CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka den ersten Bürger der Stadt. Bevor Jürgen Roters sich seiner heutigen Aufgabe als Sitzungsleiter der dritten Ratssitzung des Jahres widmen konnte, nahm er geduldig die Protestnote und die damit einher gehenden etwa 2000 unterschriebenen Postkarten entgegen. Die CDU-Fraktion hatte vor zwei Wochen eine Kampagne zur Errichtung eines Straßentunnels an der Querung der zweiten Baustufe angekündigt und offenkundig erfolgreich getrommelt.
"Der Tunnel ist seit dem Start der Initiative in den Köpfen der Kölner. Bei einer Informationsveranstaltung in Bayenthal haben viele Bürger die Chance genutzt, den Ersteller des Stau-Gutachtens zu den zu erwartenden Verkehrsproblemen im Kölner Süden zu befragen, die Kampagnenseite im Internet wurde bislang mehrere tausend Mal aufgerufen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wenden sich jeden Tag an die Fraktionsgeschäftsstelle und bitten um weitere Informationen zum Tunnel", erklärte Granitzka im Vorfeld der heutigen Übergabe. Die Christdemokraten hoffen damit, die Sozialdemokraten im Kölner Stadtrat zu beeindrucken und so für eine Entscheidung zum Tunnelbau zu bewegen. Zuletzt war die CDU-Fraktion mit ihrem Antrag für einen so genannten "Stresstest" an der rot-grünen Ratsmehrheit gescheitert.

























