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27. 05. 2012
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CDU startet Banner-Kampagne zum Verkehrschaos


02.12.2011 22:52 von:

Schlagwörter: Köln,CDU,Deutzer Brücker,Kampagne,Verkehrschaos,SPD,Grüne,Aktion,Dauerstau,Kriti

Immer häufiger kommen Mitglieder der CDU-Fraktion zu spät zu den Treffen und Sitzungen ins Rathaus. Als Hauptgrund geben sie stets den Dauerstau an, der vor allem im Innenstadtbereich immer mehr zum Normalfall wird. Vor allem die Ost-West-Achse, die über die Deutzer Brücke führt, ist nach Meinung der Christdemokraten ein beständiges Ärgernis. Die Ausrede “Deutzer Brücke” gilt innerhalb der Fraktion inzwischen als geflügeltes Wort für das Zuspätkommen, berichtete Fraktionschef Winrich Granitzka. Hauptverursacher des Verkehrschaos sind nach Meinung der Christdemokraten die Verantwortlichen von SPD und Grünen. So jedenfalls werden es zukünftig Zehntausende Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu lesen bekommen, wenn sie an ausgesuchten Unterführungen oder Fußgängerbrücken zukünftig nach oben schauen. Aufgehängt werden die einige Meter breiten Banner mit der Aufschrift “rot-grüne Bescherung < Stauchaos in Köln” an so belegten Straßen wie Universitätsstraße, Tunisstraße oder an der Stadtbahn-Haltestelle Deutzer Freiheit und die dort vorhandene Fußgängerbrücke. Zehn Banner mit der politischen Botschaft werden so in Kürze das Stadtgebiet zieren.

Die Liste der Verfehlungen rot-grüner Verkehrspolitik ist lang, so die Meinung der CDU-Kommunalpolitiker. Zuletzt kamen mit der Ablehnung des KVB-Weihnachtstickets und anderen verkehrspolitischen Initiativen noch weitere hinzu, die von den beiden Fraktionen des Gestaltungsbündnisses abgelehnt wurden, “vermutlich nur, weil sie von der falschen Partei kamen”, legte Granitzka nach. Für besonders hohe Wellen schlug bereits vor Monaten die angedachte Verkehrsberuhigung der Rheinuferstraße. Aber auch der Umbau der Bonner Straße oder die nicht eingeführte “umweltsensitive Ampel” am Clevischen Ring sind Beispiele, die von den Verkehrsexperten der CDU angeführt werden. “Wir wollen keine Konkurrenz, sondern einen vernünftigen Mix der verschiedenen Verkehrsträger”, erklärte Granitzka die Position seiner Fraktion. “Leistungsfähige Verkehrsstraßen werden brutal zurückgebaut. Hier wird gebremst”, ergänzte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Karsten Möring. Besonders drastisch dürfte schon bald der anschwellende Weihnachtsverkehr werden. So sollen in Köln-Deutz zusätzliche Parkplätze eingerichtet werden, damit es auf der Brücke in Richtung linksrheinische Einkaufsstraßen nicht zum totalen Stillstand kommt, berichtete Granitzka nach Gesprächen mit den Verkehrsexperten der Polizei.

Auch die schlimmste Kreuzung der Stadt, der Verkehrsknoten Luxemburger Straße / Ecke Militärring wurde als Beispiel rot-grüner Verkehrspolitik benannt. Zwar gibt es hier seit Jahren Gespräche und offenbar auch erste Annäherungen der Beteiligten von HGK, KVB und Stadt. Sichtbar wird das für die Autofahrer, die jeden morgen und jeden Nachmittag im Dauerstau stehen, allerdings erst in einigen Jahren, frühestens. “Das geht in die falsche Richtung”, klagt Möring. Dabei sei Köln eine “prosperierende Stadt, die auf Zuwachs angewiesen ist”, wie Bürgermeister Hans-Werner Bartsch ergänzte. Interessanterweise machte sich die CDU auch für einen Vorschlag wieder stark, der nach der Einsturzkatastrophe am Kölner Waidmarkt eigentlich auf Eis gelegt wurde, die so genannte Ost-West-U-Bahn. Ein jüngst veröffentlichtes Gutachten der KVB sagt nach Aussage der Verantwortlichen jedenfalls aus, das diese unterirdische Trasse notwendig werden wird. Die Planungen dazu dürfen aber mindestens ein paar Jahrzehnte andauern.







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