27. 05. 2012
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CDU will zweckgebundenen Zuschuss für Finkens Garten
Die Kölner CDU setzt sich für den Ausbau des Angebots an der Umweltbildungseinrichtung „Finkens Garten“ im Kölner Stadtbezirk Rodenkirchen ein. Nun haben die Christdemokraten gefordert, eine neue Stelle einzurichten. Eine umweltpädagogische Fachkraft solle zukünftig die mehr als 200 Gruppen aus Kindergärten und Grundschulen aus ganz Köln zu betreuen und zu koordinieren. In den bevorstehenden Haushaltsberatungen werde man sich für die Einrichtung dieser Stelle einsetzen, hieß es dazu in einer am heutigen Freitag veröffentlichten Presseerklärung der CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat.
„Zum Ende des Jahres 2011 hat der bisherige, ehrenamtlich tätige Betreuer von Finkens Garten, Bernd Kittlass, altersbedingt sein langjähriges Engagement eingestellt. Eine pädagogische Leitung des Gartens ist somit ab 2012 nicht mehr gewährleistet. Wenn wir den Finkens Garten als herausragende umweltpädagogische Einrichtung erhalten wollen, müssen wir dringend für einen Ersatz sorgen“, forderte Katharina Welcker, CDU-Ratsfrau im Ausschuss Umwelt und Grün. Dies entspreche auch den bisher erarbeiteten Vorgaben des gesamtstädtischen Umweltbildungskonzeptes, betonte die Kommunalpolitikerin. Diese Forderung entspräche auch dem Wunsch der Bürger. Ein ähnlich lautender Vorschlag dort erreichte immerhin Rang sieben.
Der Finkens Garten gehört zu den Vorzeigeprojekten in der Domstadt. Die Einrichtung war zwischen den Jahren 2005 und 2010 offizielles Dekadeprojekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Vereinten Nationen (UN). Er wurde 1998 Hauptpreisträger des ersten und bisher einzigen Naturschutzwettbewerbes des Bundes und der Länder.

























