27. 05. 2012
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Die Kölner CDU will Antrag gegen "Telefonabzocke" einbringen
In den vergangenen Wochen und Monaten mehrten sich die Berichte über unseriöse Geschäftsmodelle, die per Telefon eingeleitet werden. Dieser "Telefonabzocke" will der Kölner Kreisvorstand der Christidemokraten nun einen Riegel vorschieben. Auf ihrer letzten Sitzung am vergangenen Montag hat der Vorstand einem Antrag für den Bundesparteitag zugestimmt. Bei dem Geschäftsmodell werden die Nutzer auf kostenpflichtige Rufnummer mit den Anfangsziffern "0180xxx" und "0900xxx" umgeleitet. Die so genannten "Service- oder Mehrwertdienstleisterrufnummern müssen häufig teuer bezahlt werden. Die Gebührenbelastung beginnt dabei schon, bevor das eigentliche Beratungsgespräch angenommen wird.
"Da die Gebühren für Service- oder Mehrwertdiensterufnummern – insbesondere vom Handy aus – regelmäßig um ein Vielfaches über den normalen Gesprächsgebühren liegen und Warteschleifen nicht selten mehrere Minuten dauern können, fallen bereits in dieser Zeit hohe Kosten an, ohne dass Anrufer ihr Anliegen mit einem Gesprächspartner besprechen können. Es wird zur Kasse gebeten, ohne gleichzeitig eine Gegenleistung zu erhalten. Dies muss zukünftig verboten werden", begründete CDU-Vorstandsmitglied Axel Hopfauf den Vorstoß seiner Partei in Sachen Verbraucherschutz. In ihrem Antrag fordert der Kölner Kreisvorstand die "kostenlose Ausgestaltung" solcher Warteschleifen. Die Kölner CDU unterstützt damit einen Vorstoß der CSU-Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner im Rahmen der anstehenden Novellierung des Telekommunikationsdienstleistungsgesetzes TKG.

























