27. 05. 2012
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FDP begrüßt Aufweitung des Autobahnverkehrs auf der A57
Die Strecke der Bundesautobahn A 57 in Fahrtrichtung Norden ist ein stadtbekanntes Nadelöhr. Die vor allem im Berufsverkehr viel befahrene Strecke führt direkt auf die Innere Kanalstraße und in umgekehrter Fahrtrichtung geradeaus in Richtung Landeshauptstadt Düsseldorf. Um zukünftig Rückstaus am nicht minder belasteten Autobahnkreuz Köln-Nord zu vermeiden, hatte sich der dafür zuständige Landesbetrieb straßen.nrw kürzlich dazu entschlossen, bereits zur Mitte dieses Monats die Standspur zwischen dem Autobahnkreuz und der Anschlussstelle Köln-Bickendorf freizugeben und so den Verkehr von zwei auf drei Fahrspuren aufzuweiten. Allerdings gilt die neue Regelung nur für den Verkehr in Richtung Süden, also Kölner Innenstadt. Das aber ist der FDP-Fraktion im Kölner Stadtrat zu wenig.
"Die kontrollierte Freigabe von Standspuren für den rollenden Verkehr im Berufsverkehr in so stark befahrenen Abschnitten fordert die FDP schon lange. Dass es nun eine weitere Umsetzung, neben dem Bereich zwischen Refrath und Merheim auf der A 4, geben soll, freut uns sehr", kommentierte die verkehrspolitische Sprecherin der Liberalen im Kölner Stadtrat, Christtraut Kirchmeyer. Schon seit dem Jahr 2005 bemüht sich Kirchmeyer mit entsprechenden Vorstößen und Initiativen im Kölner Stadtrat und seinen zuständigen Ausschüssen. Allerdings kann sich die Verkehrsexpertin eine ähnliche Maßnahme auch für die entgegenkommende Fahrtrichtung vorstellen. "Wünschenswert wäre aus unserer Sicht jedoch, auch die Fahrtrichtung stadtauswärts zu öffnen, damit auch die gefährlichen Rückstaus bei der Verringerung der Fahrspuren von drei auf zwei der Vergangenheit angehören", so Kirchmeyer weiter. Wie gefährdet so mancher Autofahrer sein kann, hat sich erst vor wenigen Wochen auf schreckliche Weise bestätigt. Ende Januar war ein Lkw auf ein Stauende vor dem Autobahnkreuz in Fahrtrichtung Norden gefahren. Eine in Köln lebende Pkw-Fahrerin kam dabei ums Leben.

























