27. 05. 2012
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Flughafen KölnBonn: Irritation um Steinbrück-Vorschlag
Während sich die Arbeitnehmervertretung des Flughafens am gestrigen Aschermittwoch positiv zu den Absichten des Bundesfinanzministers äußerten, reagierte die Kölner CDU am späten Nachmittag mit scharfer Kritik. "Wir sehen nicht den geringsten Anlass, die Vereinbarung zwischen dem Oberbürgermeister und dem NRW-Landesverkehrsminister vom 27. Januar in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Diese Vereinbarung erfüllt alle Bedingungen des Bundes im Sinne des so genannten Eckpunktepapiers", betonte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Winrich Granitzka in seiner Stellungnahme. Der Flughafen sei für "wahltaktische Spielchen völlig ungeeignet", legte der CDU-Politiker nach. Granitzka hält die Offerte für ein "durchsichtiges wahltaktisches Manöver, das der Kölner SPD-Fraktion in die Hände spielen soll.
Vertreter der Flughafenangestellten begrüßten den Vorstoß Steinbrücks gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). Damit sei das Veto-Recht der Kommune "de facto" garantiert, hieß es dazu.

























