27. 05. 2012
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Große Resonanz auf Unterschriftenaktion gegen Anti-Islamisierungskongress
Mit einer Unterschriftenaktion wollen die Mitglieder des
Aktionsbündnisses gegen den Anti-Islamisierungskongress der als
rechtsextrem eingestuften Fraktion „pro Köln“ protestieren.
Bis zum heutigen Donnerstag sind beim DGB Region Rheinland über 600
Unterzeichner gezählt worden, zumeist von stadtbekannten Kölner
Persönlichkeiten, wie die Verantwortlichen betonten. Bereits zu Beginn
hatten sich Vertreter der demokratischen Parteien im Stadtrat sowie der
drei großen Religionsgemeinschaften in Köln (christliche Kirchen,
Synagogengemeinde und die Ditib) als Unterstützer der Aktion
eingetragen. Auch in der Künstlerszene fand die Aktion offenbar reges
Interesse. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Liste der
Unterzeichner seit dem Anfang der Initiative so schnell angewachsen ist
und noch immer weiter anwächst“, kommentierte der Vorsitzende der DGB
Region Rheinland Dr. Wolfgang van-Uellenberg-Dawen.
Breiter überparteilicher Konsens
In jüngster Zeit hinzugekommen sind unter anderem Bürgermeisterin
Angela Spizig (Grüne), FDP-Fraktionschef Ralph Sterck, die ehemalige
Landesministerin Anne Lütkes sowie Bundestagsmitglied Kerstin Müller
(beide Grüne). KVB-Arbeitsdirektor Kuno Weber und Pfarrer Franz Decker,
Direktor des Kölner Caritasverbandes, kamen ebenfalls neu hinzu.
Mitinitiator Uellenber-van-Dawen hofft, dass mit der breiten
Unterstützung aus allen möglichen Bereichen der für den Weltkindertag
am 20. September geplante Aufmarsch der europäischen „Rechten“ in der
Kölner Innenstadt noch verhindert werden kann. „Wenn das nicht gelingt,
dann sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, am 20. September
vormittags in die Kölner Innenstadt zu kommen und sich dort quer zu
stellen“, verspricht der Gewerkschaftler.
Unterstützer können auch auf der Homepage des DGB ihre Unterschrift
leisten. Mehr dazu finden Sie unter: www.dgb-region-koeln.de.

























