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27. 05. 2012
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Gute Chancen für Jochen Ott


01.03.2010 13:00 von:

Schlagwörter: Köln,Jochen Ott,Wiederwahl,2010,Landtagswahl,SPD,Landesvorstand,Stellvertreter,L

Am vergangenen Wochenende stellten die Delegierten der nordrhein-westfälischen SPD die Weichen für die bevorstehende Landtagswahl im Mai 2010. Die Landesvorsitzende Hannelore Kraft wurde dabei im bevölkerungsreichsten Bundesland mit dem Traumergebnis von 100 Prozent im Amt bestätigt. Auch für die Kölner Sozialdemokraten war der Parteitag ein Erfolg. Ihr Vertreter im Parteivorstand, der Kölner Unterbezirksvorsitzende Jochen Ott, wurde ebenfalls als Stellvertreter von Hannelore Kraft wiedergewählt. Bei der Aufstellung der Landeslisten für die kommenden Landtagswahlen darf sich der Kölner SPD-Chef ebenfalls gute Chancen für einen Einzug in den Landtag ausrechnen. Doch Ott will mehr. Auf seiner Internetseite gab sich der SPD-Politiker kämpferisch. "Ich will dem Herrn Hollstein das Direktmandat abnehmen und den Wahlkreis wieder für die SPD gewinnen", so Ott auf seiner Internetseite.

Allerdings sorgte ein Treffen zwischen Ott und der Landesvorsitzenden der Linken für Unruhe. Während die Landesvorsitzende selbst in ihrer Rede das Thema einer möglichen Zusammenarbeit mit der Linken ausließ, scheint es hier auch innerhalb des Landesvorstands unterschiedliche Ansichten zu geben. Auf seine Wahl und die aussichtsreiche Position in der Landesliste von Ott hatte das aber keine Auswirkungen. Ott hatte sich als Experten in Bildungsfragen landesweit einen Namen gemacht. Auch auf dem Landesparteitag kam dies zum Ausdruck, die Kölner SPD brachte sich zum Wahlprogramm mit einigen Anträgen in den Bereichen Bildungs-, Wohnungs- und kommunaler Finanzpolitik ein. Jüngsten Umfragen zufolge dürfen sich die Sozialdemokraten berechtigte Hoffnungen machen, im Kampf um die Mehrheit im Parlament wieder ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Während Rot-Grün seit Anfang dieses Jahres deutlich an Stimmanteilen gewonnen hat, leiden die beiden Regierungsparteien unter der Sponsoring-Affäre (CDU) und der Hartz-Debatte, die von FDP-Parteichef Guido Westerwelle angefacht wurde.







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