27. 05. 2012
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Junge Union bemängelt Parkplatzsituation an der Kölner Uni
Derzeit wird an der Kölner Universität fleißig gebaut. So befindet sich nicht nur das Hauptgebäude am Albertus-Magnus-Platz hinter einer Schutzhülle. Direkt daneben auf dem Areal des ehemaligen Parkplatzes entsteht derzeit ein Neubau, ein weiteres Seminargebäude ist bereits fertig gestellt, auch dieser Neubau steht auf einem ehemaligen Parkplatz. Folgerichtig wird der Parkdruck im direkten Umfeld der Universität immer größer. Das hat nun die Junge Union Köln in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters kritisiert. Sie fordern Maßnahmen, die den Parkplatzmangel beseitigen. "Durch den Wegfall des Uni-Parkdecks im Rahmen der laufenden Neubaumaßnahmen an der Universität zu Köln hat sich die Parksituation erheblich verschlimmert. Das Parkaufkommen verteilt sich nun in die an die Universität angrenzenden Straßen", beschreiben die Autoren des Briefes. Zwar gebe es in der Nähe des Unicenters einen großen Parkplatz. Der aber ist kostenpflichtig und liegt zum Teil recht weit von den Universitätsinstituten entfernt. Die monatlichen Parkplatzgebühren in Höhe von 80 bis 90 Euro pro Monat, die sich aus den durchschnittlichen Präsenzzeiten errechnen, seien nicht darstellbar und eine enorme Zusatzbelastung für die Studierenden, kritisierten die Jungpolitiker in ihrem offenen Brief.
Aber nicht nur die Studierenden leiden unter dem zunehmenden Parkdruck. Mindestens ebenso betroffen sind die Anwohner in den umliegenden Wohnvierteln. Auch hier habe sich durch den Wegfall der Uni-Parkplätze erheblich verschärft, behaupten die Autoren des Briefes. Hauptadressat der Kritik aber sei die Universität. Die Entscheidung gegen eine Tiefgarage sei "unangemessen", nun fordert der Unionsnachwuchs kurzfristige Maßnahmen zur Verminderung des Parkdrucks und Auskunft über den Genehmigungsprozess; insbesondere die Parkplatzfrage bei dem Neubauvorhaben. Eines aber wollen die Kritiker der derzeitigen Situation eines auf keinen Fall. "Studierende, Mitarbeiter der Universität und Anwohner dürfen nicht gegeneinander aus-gespielt werden", so die Junge Union in ihrer Presseerklärung.

























