27. 05. 2012
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Kölner Bürger-Bündnis führt Namenszusatz ein
Der Beschluss, zukünftig den Namenszusatz "Freie Wähler" offiziell zu führen, fassten die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft einstimmig. Der neuen Namenszusatz soll dabei als eine Art Markenzeichen werden und die politische Formationen "optisch vom Parteienklüngel und den Rechtsextremisten unterscheiden", wie der KBB-Vorsitzende Andreas Henseler betonte. Seit dem vergangenen Jahr ist die Kölner Wählergemeinschaft überdies Mitglied im Landesverband Freier Wähler, um bei entsprechender Stimmenanzahl auch in den Regionalräten und der Landschaftsversammlung vertreten zu sein. Als so genannter "Verbändeverband" bleiben die einzelnen Mitgliedsformationen vollständig unabhängig, auch dies ein Unterschied zu hierarchisch strukturierten Parteien, wie Henseler weiter ausführt.
Der Oberbürgermeisterkandidat des KBB, Ratsmitglied Dr. Martin Müser, zeigte den neuen Namen bereits Ende vergangener Woche im Büro des Oberbürgermeisters an. Ihm nach taten es die drei Bezirksvertreter des KBB Klaus Hoffmann (Innenstadt), Elke Stucken (Rodenkirchen) und Horst Heinrichs (Nippes). "Im Rheinland streben wir an, dass auch die teilweise Jahrzehnte alten Wählergemeinschaften in Gemeinden und Krisen den Zusatz "Freie Wähler" in ihre traditionsreichen Bezeichnungen aufnehmen – der erste Schritt zu einem gemeinsamen Auftritt", erklärte Müser. So hat das Essener Bürger-Bündnis die grafischen Vorgaben aus Köln in ihr eigenes Logo übernommen. Landesweit erreichten die Wählergemeinschaften bei den vergangenen Kommunalwahlen rund acht Prozent der Stimmen. Insgesamt stellen die landesweit rund 400 Wählergemeinschaften rund 1500 Mandatsträger in Kreistagen sowie den Stadt- und Gemeinderäten.

























