27. 05. 2012
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Kölner Grüne erreichen magische Mitgliederschwelle von 1000
Die Kölner Grünen werden auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung das 1000. Mitglied im Kölner Kreisverband begrüßen können. Nach den guten Nachrichten der vergangenen Tage aus den Reihen haben nun auch die Kölner Grünen ihren Teil zur guten Gesamtstimmung in der Partei beigetragen. In Köln erreicht die Partei erstmals in ihrer Geschichte die magische Schwelle von 1000 Mitgliedern. "Wir sind sehr erfreut über dieses rasante Wachstum – noch vor zwei Jahren hatten wir nur 750 Mitglieder. Jetzt sind es 1.000", erklären die beiden Vorsitzenden des Kreisverbands, Katharina Dröge und Anne Lütkes. Zwei Jahre zuvor zählte der Kölner Kreisverband noch rund 750 Mitglieder.
Tatsächlich bestätigten die Parteiverantwortlichen dabei einen "Fukushima-Effekt". So war der Mitgliederzuwachs der Kölner Grünen zwar schon vor der Atomkatastrophe in Japan "steig". Seit dem gewaltigen Erdbenen samt Mega-Tsunami an Japans Ostküste und der daraus resultierenden Katastrophe am Reaktorensemble Fukushima mit seinen sechs Atomkraftwerken habe sich das Interesse an einer Mitgliedschaft bei den Grünen "sprunghaft" erhöht, erklärte Vorstandsmitglied David Jacobs. "Oft braucht es aber eben aufrüttelnde Geschehnisse, um die Menschen dazuzubringen, sich politisch zu engagieren", freut sich Jacobs. In Sachen Atomausstieg sehen sich die Kölner Grünen als Teil der einzigen, wirklich glaubwürdigen politischen Formation in Deutschland, schließlich ist die Partei aus der Anti-Atom-Bewegung der späten 70er und frühen 80er Jahre hervorgegangen.
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 4. April ab 19 Uhr im Bürgerhaus Kalk statt. Dann wird auch das 1000. Mitglied von der Parteispitze begrüßt und vorgestellt.

























