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27. 05. 2012
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Kufen attackiert Rechtspopulisten: NRW bleibt ein tolerantes Land


27.03.2010 17:25 von:

Schlagwörter: NRW,pro NRW,Kufen,Integrationsbeauftragter,Rechtsextremismus,Mahnwache,Moschee,G

Für den heutigen Freitag hat die als rechtsextrem eingestufte Formation "pro NRW" zu Mahnwachen vor mehreren Moscheen im Ruhrgebiet aufgerufen. Am Wochenende sollen dann ein Parteitag sowie ein anschließender Protestmarsch in Richtung Moschee Duisburg-Marxloh stattfinden, kündigten die "Rechtspopulisten" an. Thema der Abschlusskundgebung: "Abendland in Christenhand". "Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Vielfalt, hier ist kein Platz für antidemokratische und fremdenfeindliche Hetze durch die Pro-Gruppierung. Seit vielen Jahrzehnten leben hier Menschen verschiedener Herkunft und Religion friedlich miteinander. Menschen im Ruhrgebiet lassen sich das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen nicht durch 'pro NRW' vergiften, sondern bleiben offen, tolerant und tüchtig", erklärte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen.

Wie schon bei vorangegangenen Kundgebungen dieser Art – alleine in Köln fanden in den Jahren 2008 und 2009 zwei so genannte "Anti-Islamisierungskongresse" statt – organisierten sich vor Ort zahlreiche Gruppen und Initiativen mit einem bunten Programm aus Musik, Straßenfest und einer Gegendemonstration. Kufen sieht sich zudem in einer Linie mit den Stadtoberhäuptern der betroffenen Städte sowie den Vertretern der drei großen Weltreligionen. Auch sie hatten sich im Vorfeld klar gegen rechtspopulistische Aussagen verwahrt und sich von dem Anliegen der Organisatoren klar distanziert. "Fest steht, dass wir davon leben, dass die Menschen partnerschaftlich miteinander umgehen, einander mit Respekt begegnen und Vielfalt leben und als Stärke wahrnehmen. Wir lassen deshalb nicht zu, dass durch solche Veranstaltungen Angst und Vorurteile geschürt werden", so Kufen weiter. Der CDU-Politiker wird selbst am heutigen Freitag sowie am kommenden Sonntag in Mülheim und Duisburg unterwegs sein, hieß es dazu abschließend aus dem Ministerium.







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