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27. 05. 2012
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Schüler gegen Rechts ziehen durch Köln


25.04.2009 18:40 von:

Schlagwörter: Köln,Schüler gegen Rechts,Demonstration,Pro Köln,Rechtsradikale,Hauptbahnhof,Köl

Die Vereinigung "Schüler gegen Rechts" hatte für den heutigen Samstag zu einer Kundgebung gegen Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und konkret auch gegen den für den 9. Mai geplanten "Anti-Islamisierungsgipfel" der als rechtsextrem eingestuften Formation "pro Köln" protestiert. Rund 400 Teilnehmer waren erwartet und diese Zahl wurde auch annähernd erreicht. Begleitet von Einsatzkräften der Kölner Polizei machte sich der friedliche Protestzug, an dem sich neben den "Schülern gegen Rechts" auch weitere Aktionsgruppen beteiligten, auf den Weg durch die Kölner Innenstadt. Zunächst in Richtung Neumarkt marschierten die überwiegend jungen Demonstranten dann zum Heumarkt, wo es eine Abschlusskundgebung gab.

Bei ihrem Zug durch die Kölner Innenstadt sicherten mehrere Einsatzwagen der Polizei den Protestzug. Mit musikalischer Unterstützung und skandierten Losungen drückten die zumeist jungen Demonstranten ihren Unmut über die Aktivitäten der Rechten aus. Die sind nach Auskunft der Initiatoren wieder verstärkt vor den Toren verschiedener Kölner Schulen aktiv. Martin Schneider von der Initiative "Schüler gegen Rechts" weiß von seiner eigenen Schule, der Gesamtschule Rodenkirchen, und dem Schiller-Gymnasium in Köln-Sülz, dass dort die Rechten Flyer und DVDs verteilt werden. "Wir wollen vor allem aufklären", beschrieb Schneider den Ansatz der Initiative. Bereits in mehreren Schulklassen hatten er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter über die Aktivitäten der als rechtsextrem eingestuften Formation "pro Köln" aufgeklärt. Bei der heutigen Demonstration waren neben den Schülern auch weitere Bündnisse aktiv. Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen wollen die Schüler zudem auch zur Wahl aufrufen. Bei den vergangenen Kommunalwahlen, bei denen erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren Lebensalter wahlberechtigt waren, lag die Wahlquote der Jung- und Erstwähler sogar unter der Gesamtwahlbeteiligung in Köln.

Weitere Informationen zu den Hintergründen der Aktionsgemeinschaft finden Sie im Internet unter: www.sgr-koeln.de.







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