27. 05. 2012
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SPD begrüßt Wiederaufnahme der Förderung von Arbeitslosenberatungsstellen
Martin Börschel ist Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und Mitglied im Düsseldorfer Landtag. Mit der Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, die Förderung der Arbeitslosenberatungsstellen und –zentren wieder aufnehmen zu wollen, stimme auch die SPD in der größten Kommune des Landes überein. Das machte Börschel in seinem heutigen Statement zur Entscheidung in Düsseldorf deutlich. Die Vorgängerregierung von CDU und FDP hatte die Förderung im Jahr 2008 eingestellt und dafür heftige Proteste der Betroffenen geerntet. Am 1. Januar, so der erklärte Wille der Landesregierung, soll die Förderung wieder aufgenommen werden. Pro Jahr lässt sich die Landesregierung das rund fünf Millionen Euro kosten, ein Teil der Gelder stammt dabei aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, hieß es dazu weiter.
"In Köln profitieren davon die fünf Arbeitslosenzentren in Höhenberg (Veedel e.V.), Höhenhaus (AloBürgerCentrum), Lindweiler (AloTreff), Nippes (Frauen gegen Erwerbslosigkeit) und im Bilderstöckchen (Kellerladen) sowie die drei Arbeitslosenberatungsstellen in Chorweiler/Seeberg (PariSozial), Vingst (Vingster Treff) und Ehrenfeld/Innenstadt (KALZ). Nach Auskunft der LIGA der Wohlfahrtsverbände nehmen im Jahr 2010 voraussichtlich 8500 Menschen die Beratung in Anspruch", erläuterte SPD-Fraktionschef Martin Börschel die Bedeutung dieser Entscheidung für Köln. Mit der Wiederaufnahme der Landesförderung werde zugleich auch der Haushalt der Stadt Köln entlastet. Tatsächlich hatte der Stadtrat mit der Mehrheit des rot-grünen Bündnisses und den Stimmen der Linkspartei einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro aus dem kommunalen Etat zu gewähren, um die Arbeit der Beratungsstellen zu erhalten. "Unsere Angebote zeichnen sich durch lange Erfahrungen und somit fundierte Kenntnisse der Strukturen in Köln und insbesondere im Stadtteil aus. Sie nutzen damit in hohem Maße die Selbsthilfepotenziale der Menschen und leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Gemeinwesenarbeit in Köln", stellte der SPD-Politiker klar.

























