27. 05. 2012
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SPD will öffentlichen Dialog zur „Internetstadt Köln“
Die Kölner Sozialdemokraten haben sich bereits in der Vergangenheit intensiv mit dem Konzept „Internetstadt Köln“ auseinandergesetzt. Dazu fand bereits ein Barcamp statt, im Stadtrat wurde mit der Mehrheit des Gestaltungsbündnisses ein Antrag zur „Internetstadt Köln“ die erforderliche Mehrheit fand. Nun will die SPD-Fraktion mit eigenen Vorschlägen an die Öffentlichkeit und dazu eine öffentliche Dialogveranstaltung durchführen. Am 17. Juni 2010 hatte der Stadtrat den von der SPD entwickelten Elf-Punkte-Plan verabschiedet. Die Arbeiten daran seien gut vorangekommen, erklärte die SPD-Fraktion im Kölner Stadt diese Woche in einer Presseerklärung. Nun soll das Konzept in die Öffentlichkeit getragen werden, am 24. Februar wollen die Sozialdemokraten im Rathaus dazu eine öffentliche Diskussionsveranstaltung organisieren, kündigte die Partei am vergangenen Dienstag an.
Anlass für den erneuten Vorstoß ist ein Entwicklungskonzept der Stadtverwaltung, das nun vorliegt. Die haben den Ansatz einer umfassenden Sichtweise nun eingearbeitet und insgesamt sechs Kernziele definiert. Neben der Ausweitung „digitaler Bürgerdienste“ als Angebote der Partizipation, einem Bildungnetzwerks Internet-Kompetenz und einer allgemeinen Unterstützung der internetwirtschaft wollen die Verantwortlichen auch die Internetinfrastruktur ausbauen, neue Lern- und Arbeitsmodelle einführen sowie die Einführung neuer Internet-Technologien in der kommunalen Infrastruktur vorantreiben. "Die Verwaltung hat die Absicht hinter unserem Antrag sehr gut erkannt und herausgearbeitet. Es war von Beginn an unser Ziel, Köln zum Kompetenz- und Nutzungs-Zentrum für Internettechnologien in Deutschland zu machen. Das Konzept enthält hierzu einige sehr interessante Vorschläge. Insbesondere der neuartige Ansatz eines sog. Multi-Stakeholder-Prozesses klingt spannend und vielversprechend“, lobte SPD-Fraktionschef Martin Börschel.
Die SPD will sich nun mit der Internet-Konzeption intensiv beschäftigen und dazu den Kreis der Adressaten ausbauen. Am 24. Februar sollen auch Bürgerinnen und Bürger mitreden. Nach kurzen Impulsreferaten sollen die Teilnehmer eigene Ideen entwickeln und so zusätzliche impulse für das Konzept einer „Internetstadt“ einbringen. „ Dabei wollen wir auch schon sehr früh den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen und allen Interessierten Raum und Gelegenheit geben, sich aktiv in die Meinungsbildung einzubringen“, so Börschel abschließend.

























