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24. 11. 2014
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CDU beantragt Aktuelle Stunde im Stadtrat


24.11.2010 20:32 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtrat,Sitzung,November,2010,Aktuelle Stunde,Kulturangebot,Oper,Tanz,Nimp

Am morgigen Donnerstag findet im Spanischen Bau des Kölner Rathauses die Novembersitzung des Stadtrates statt. Ein Tagesordnungspunkt wird zur Agenda noch addiert werden müssen. Wie die Fraktion der Christdemokraten am heutigen Mittwoch bekannt gab, habe man für die morgige Sitzung eine Aktuelle Stunde beantragt. Thema ist eine mögliche Zusammenarbeit der beiden Städte Köln und Bonn. CDU-Fraktionschef will damit auf die Signale aus der ehemaligen Bundeshauptstadt reagieren und eine mögliche stadtübergreifende Zusammenarbeit zum Thema. Bereits seit längerer Zeit gibt es Ãœberlegungen, mit einer Zusammenlegung verschiedener Kulturangebote sowohl die kulturelle Vielfalt in der Region zu erhalten und doch durch die Zusammenlegung Finanzmittel zu sparen, um sie an anderer Stelle gezielt einsetzen zu können. Hintergrund des Antrags ist ein Angebot des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch auf einem kulturpolitischen Symposium am Wochenende, bei der Kultur intensiver als bisher mit der nördlichen Nachbarstadt zusammenarbeiten zu wollen. Das bezog sich insbesondere auf die Schwerpunktbildung "Oper in Köln, Tanz in Bonn". Mit diesem Vorstoß ist Nimptsch in der Kulturszene seiner Heimatstadt keineswegs unumstritten.

Für Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion, ist das Angebot einer Zusammenarbeit jedoch mehr als beachtenswert. "Das Angebot aus Bonn gilt es nun zu prüfen und weiter zu entwickeln. Es darf nicht vorschnell mit Etiketten wie ‚ohne Spareffekt’, ‚einfältiges Angebot’ oder ‚Katastrophe’ versehen und abgelehnt werden", so der Kölner CDU-Politiker. Eine regionale Arbeitsteilung – wie von Nimptsch vorgeschlagen – macht auf den ersten Blick sogar Sinn. Während in Köln die Weichen für die Sanierung von Oper und Schauspiel gestellt und die weiteren Planungen mit Hochdruck vorangetrieben werden, musste Kulturdezernent Prof. Georg Quander bereits vor Monatsfrist einräumen, dass das geplante Tanzzentrum in der Domstadt aufgrund der notwendigen Einsparungen im städtischen Haushalt vorerst auf Eis gelegt ist. Auf der anderen Seite ist der Plan, ein neues Beethoven Festspielhaus in der Bonner City zu errichten, im mai dieses Jahres ebenfalls gescheitert.







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