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24. 11. 2014
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Joint-Venture-Unternehmen erwirbt Grundstück für Messe-City


03.02.2011 17:16 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtrat,Grundstück,Verkauf,2011,Februar,Messe-City,Kölnmesse,Bahntrasse,Ba

Ein Joint-Venture ist neuer Eigentümer des Grundstücks auf dem ehemaligen Barmer Viertel. Die Stadt wird das Grundstück an ein Gemeinschaftsunternehmen der Strabag Real Estate AG und der GB Immobilien GmbH veräußern, teilte die Stadt nach der Abstimmung im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung mit. Das Areal, auf dem früher die Wohnhäuser des so genannten "Barmer Viertels" standen, gehörte zu den begehrtesten innerstädtischen Grundstücken in ganz Deutschland. Der Kölner Stadtrat hatte der Verwaltungsvorlage, in der die Stadtverwaltung ihre Empfehlung vorlegte, mit großer Mehrheit zugestimmt, hieß es dazu weiter. Der Name der Projektgesellschaft lautet "MesseCity Köln GmbH & Co KG". Der neue Besitzer des Grundstücks hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung gegen zwei Mitbewerber durchsetzen können.

Auf dem Areal soll ein neues "Tor zur rechtsrheinischen Innenstadt" werden, hieß es dazu weiter. Für das Entwicklungsgrundstück ist die Bebauung mit einer maximalen Bruttogeschossfläche von 135.000 Quadratmeter vorgesehen. Auch die Realisierung eines Musical-Theaters ist möglich. Das Höhenkonzept sieht eine maximale Bauhöhe von 60 Metern in zwei möglichen Gebäudekomplexen und weitere Baukörper mit maximal sieben bis zehn Geschossen vor. "Mit dem Grundstücksverkauf nimmt die Entwicklung des modernen Kölns in Deutz noch einmal deutlich Fahrt auf. Messe-City hat die gleiche Bedeutung wie der Rheinauhafen. Mit einer hochwertigen Bebauung und den verschiedenen möglichen Nutzungen beleben wir nicht nur einen Stadtteil, sondern geben klare Signale für die Modernisierung im Rechtsrheinischen" freute sich Kölns Bau- und Planungsdezernent Bernd Streitberger in einer ersten Stellungnahme kurz nach der Ratsentscheidung.

Die Stadt Köln hat in ihren Ausschreibungsbedingungen die Realisierung der Baukörper mit hochwertiger Bauqualität und anspruchsvoller Architektur und Gestaltung verbindlich vorgegeben. Im Rahmen einer so genannten "Mehrfachbeauftragung" sollen nun renommierte Architekturbüros Vorschläge für die einzelnen Gebäude unterbreiten. Die vom Stadtrat beschlossene Veräußerung des städtischen Grundstücks steht jedoch noch unter dem Vorbehalt einer Widerspruchsfrist. Die ist im europäischen Ausschreibungsrecht verbindlich vorgesehen. Angesichts der Kosten, die die Stadt Köln dem vormaligen Besitzer, einer Wohnungsbaugesellschaft, erstatten musste, bleibt unter dem Strich bei diesem Geschäft ein erheblicher Verlust im zweistelligen Millionen Euro-Bereich. Bereits bei der Ausschreibung hatte die Stadt einen Mindestverkaufspreis von 61 Millionen Euro festgelegt.







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