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26. 07. 2014
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Köln: Große Mehrheit für bessere Bildungschancen für Kölner Nachwuchs


13.12.2007 23:00 von:

Schlagwörter: Köl,Stadtrat,Schulpolitik,Debatte,Bildungschancen,Hochbegabte,FDP

Insofern stellt der vorliegende Antrag den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ dar, wie FDP-Ratsfrau Yvonne Gebauer erklärte. Doch SPD und Grüne sieht die Begabtenförderung eher in integrativen Klassen Erfolg versprechend. Dies sei aus Sicht seiner Partei umso erfreulicher, als es in den zurückliegenden Wochen und Monaten wiederholt Grundsatzdebatten über die passgenaue Förderung besonders Begabter Kinder gegeben habe. In ihrem ursprünglichen Antrag wollten die Liberalen in Köln mindestens einen „Hochbegabtenzug“ an einer der Weiterführenden Schulen einzuführen. Die Liberalen berufen sich dabei auf einen Leitfaden zur individuellen Förderung und Begabtenförderung des Zentrums für Begabtenforschung. Dieses Zentrum ist an der Universität Bielefeld angesiedelt und wird mit Mitteln aus dem Schuletat des Landes unterstützt, heißt es in dem ursprünglichen FDP-Papier.

Kernbündnis sieht keinen Bedarf für eigene Begabtenklasse

„Wir setzen uns im Gegensatz zur FDP immer wieder für integrative Konzepte ein“, erklärte hierzu die Vertreterin der Grünen Sabine Ulke. Auch ihr SPD-Kollege Philippi teilte diese Auffassung. Allerdings sprachen sich sowohl SPD/Grüne als auch die bürgerlichen Parteien für eine Verbesserung der Begabtenförderung aus. So blieben nach diversen Beratungen und Abstimmungen der Fraktionen untereinander drei Punkte übrig, unter dessen gemeinsamen Dach sich die „Großen Vier“ wiederfanden. So forderte der Stadtrat in seinem einstimmig gefassten Beschluss, dass die Instrumentarien zur Förderung besonders begabter Kinder weiter auszuarbeiten. Dabei will die Stadt mit der Kölner Bezirksregierung, den Mitarbeitern der Familienberatung und des schulpsychologischen Dienstes der Kölner Stadtverwaltung sowie anderen Beteiligten gemeinsam nach neuen Lösungen suchen. Nach Meinung der Mehrheit im Stadtrat sei ein eigener Schulzug dazu das falsche Mittel. „Wir sollten uns nicht so schlecht reden, wie dies hier manchmal geschieht“, so Ulke abschließend.







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