27. 05. 2012
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Köln und Betlehem: Geld für eine Begegnung zwischen Schülern beider Städte
Köln ist mit seinen bürgerschaftlichen Verbindungen nach Israel (Tel
Aviv) und Palästina (Betlehem) die einzige Stadt Europas, die zu beiden
miteinander in Konflikt stehenden Nationen gehören. Beide Initiativen,
die auf deutscher Seite von gemeinnützigen Vereinen getragen werden,
sollen in die weiteren Planungen einbezogen werden, hieß es im
Beschlusstext abschließend.
Auslöser für den gemeinsamen Vorschlag der vier großen Fraktionen war
eine gemeinsame Reise einer Delegation von Vertretern der Vereine und
der Politik in den Nahen Osten am 26. November vergangenen Jahres. Dort
waren unter Federführung der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes
(SPD) sowie des Ex-Oberbürgermeisters und Kölner Ehrenbürgers Dr.
Norbert Burger (SPD) Jugendliche aus beiden Staaten zusammen gekommen.
Bei dieser Gelegenheit wurde die Idee eines „Treffens auf neutralem
Boden“ geboren, wie Breite ausführte. Alle demokratischen Fraktionen
schlossen sich dieser Meinung an. „Ein kluger Beschluss“, wie Breite
für die Antragsteller abschließend ausführte. Immerhin wende sich die
Maßnahme an eine Zielgruppe, deren Vorurteile gegenüber den Nachbarn
möglicherweise noch nicht so verfestigt seien, wie bei Erwachsenen,
erklärte der FDP-Politiker abschließend.

























