27. 05. 2012
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Kölner Kulturetat soll mittelfristig verdoppelt werden
Mittelfristig sei sogar an eine Verdopplung des Kulturetats gedacht,
wie nun die CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat in einer Pressemeldung
bekannt gab. Darauf haben sich Oberbürgermeister Fritz Schramma und
Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander verständigt.„Kunst und Kultur
prägen das Gesicht einer Stadt, einer Region. Sie sind ein wichtiger
Standortfaktor für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Arbeits- und
Wohnsitzwechsel werden zunehmend unter dem Blickwinkel vorhandener
kultureller Angebote und der Möglichkeit entschieden, aktiv und passiv
an diesen teilzuhaben“, hob der Kölner Kreisvorsitzende der CDU Walter
Reinarz hervor. Die CDU betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung
von Kunst und Kultur als kreativen Motor für die Wirtschaftsförderung.
Die CDU Köln wünscht sich daher eine umfassende Analyse des vorgelegten
Kulturwirtschaftsberichtes, um alle möglichen Potenziale für Köln
ausschöpfen zu können. „Die Ergebnisse belegen die dringende
Notwendigkeit einer solchen Untersuchung und bieten die Möglichkeit
einer gezielten Weichenstellung städtischer Kulturpolitik an Hand von
eindrucksvollen Daten“, so Reinarz weiter. Kunst, so stellte der in der
vergangenen Woche erstmals präsentierte Kulturwirtschaftsbericht
heraus, ist ein wichtiger Standortfaktor. Zudem hilft das kulturelle
Umfeld bei der Ansiedlung großer Wirtschaftsbetriebe in dieser Stadt,
wie damals der Kölner Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans
erläuterte. Die vorgelegte Forderung der Stadtspitze hat gute Chancen
auch vom politischen Gegner mitgetragen zu werden. So kündigte
SPD-Fraktionschef Martin Börschel bereits in der vergangenen Woche nach
Vorlage des Kulturwirtschaftsberichtes an, das „Potenzial“ der Kultur-
und Kreativwirtschaft weiter auszubauen.

























