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16. 04. 2014
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Kölner Kulturetat soll mittelfristig verdoppelt werden


13.03.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtrat,Kulturetat,Anstieg,Kulturwirtschaft,Verdopplung,Prof. Georg Quande

Mittelfristig sei sogar an eine Verdopplung des Kulturetats gedacht, wie nun die CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat in einer Pressemeldung bekannt gab. Darauf haben sich Oberbürgermeister Fritz Schramma und Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander verständigt.„Kunst und Kultur prägen das Gesicht einer Stadt, einer Region. Sie sind ein wichtiger Standortfaktor für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Arbeits- und Wohnsitzwechsel werden zunehmend unter dem Blickwinkel vorhandener kultureller Angebote und der Möglichkeit entschieden,  aktiv und passiv an diesen teilzuhaben“, hob der Kölner Kreisvorsitzende der CDU Walter Reinarz hervor. Die CDU betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kunst und Kultur als kreativen Motor für die Wirtschaftsförderung.

Die CDU Köln wünscht sich daher eine umfassende Analyse des vorgelegten Kulturwirtschaftsberichtes, um alle möglichen Potenziale für Köln ausschöpfen zu können. „Die Ergebnisse belegen die dringende Notwendigkeit einer solchen Untersuchung und bieten die Möglichkeit einer gezielten Weichenstellung städtischer Kulturpolitik an Hand von eindrucksvollen Daten“, so Reinarz weiter. Kunst, so stellte der in der vergangenen Woche erstmals präsentierte Kulturwirtschaftsbericht heraus, ist ein wichtiger Standortfaktor. Zudem hilft das kulturelle Umfeld bei der Ansiedlung großer Wirtschaftsbetriebe in dieser Stadt, wie damals der Kölner Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans erläuterte. Die vorgelegte Forderung der Stadtspitze hat gute Chancen auch vom politischen Gegner mitgetragen zu werden. So kündigte SPD-Fraktionschef Martin Börschel bereits in der vergangenen Woche nach Vorlage des Kulturwirtschaftsberichtes an, das „Potenzial“ der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter auszubauen.







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