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22. 11. 2014
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Kölner Opernquartier soll 290 Millionen Euro kosten


04.12.2009 14:16 von:

Schlagwörter: Köln,Oper,Opernquartier,Kostenschätzung,Ratsvorlage,Entscheidung,Neubau,Sanierun

Nachdem im Sommer dieses Jahres bekannt wurde, dass der ursprüngliche Kostenrahmen von 230 Millionen Euro für die Neugestaltung des Opernquartiers am Offenbachplatz nicht halten war, stoppte die Stadtspitze die weiteren Planungen. Eine vorläufige Kostenschätzung damals hatte ein Investitionsvolumen in Höhe von 364 Millionen Euro. Nach Meinung der Verantwortlich zu viel für ein solches Projekt. Nun liegen neue Kostenschätzungen vor, die die Neuordnung des Kulturquartiers in der City doch ermöglichen sollen. Allerdings wird der Stadtrat dazu rund 300 Millionen Euro bereit stellen müssen. Denn neben der Sanierung des Opernquartiers mit Neubau und Komplettumbau des Riphahn-Baus muss auch der Orchester-Proberaum in der Stolberger Straße für 2,3 und das Produktionszentrum an der Oskar-Jäger-Straße für neun Millionen Euro optimiert werden. Der Ende August 2008 vorgestellte Siegerentwurf der Architektengemeinschaft JSWD Architekten Köln und dem Pariser Büro Chaix & Morel et Associés soll allerdings weiterhin Grundlage der Planungen sein, heißt es in der Beschlussvorlage, die nun in die Beratungsfolge kommt. Demnach sollen die Bruttobaukosten für das Opernquartier nun auf 295 Millionen Euro begrenzt werden.

Der Eigenbetrieb der städtischen Bühnen muss zudem dafür sorgen, dass dieser Kostenrahmen auch tatsächlich eingehalten werden kann. Aber schon vor dem Baubeschluss wird die Umgestaltung des Quartiers zusätzliche Gelder kosten. So sollen 24,6 Millionen Euro kurzfristig für Planung, Projektsteuerung und die Projektleitung investiert werden. Die Mittel sollen im Wirtschaftsplan der Bühnen veranschlagt und über einen Kredit vorfinanziert werden. Die Kreditaufnahme selbst soll aber als Finanzierungsmaßnahme in die Gesamtkalkulation einfließen. Dafür sind Kommunalkredite notwendig, die im Namen des Eigenbetriebs aufgenommen werden sollen. Ab dem Jahr 2014 sollen dann die Zuschüsse der Stadt Köln an die Bühnen erhöht werden. Der Stadtrat und seine Ausschüsse müssen nun über Entwurfsplanung und Kostenberechnung entscheiden, hieß es dazu abschließend.







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