25. 05. 2013
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Rat erteilte Freigabe für Realisierungswettbewerb "Opernquartier"
Das hat das Presseamt der Stadt am heutigen Freitag bestätigt.
Damit ist der Startschuss zu einem der größten städtischen
Investitionsvorhaben der letzten Jahre gefallen. In dessen Verlauf
sollen das von Architekt Wilhelm Riphahn 1957 erstellte,
denkmalgeschützte Opernhaus saniert, sowie Schauspielhaus und Operncafé
abgerissen und durch Neubauten für Schauspiel, Schauspiel-Studio,
Kinder- und Kammeroper, Theaterwerkstätten und ein Produktionszentrum
ersetzt werden.
„Die Entscheidung, den Riphahn-Bau des Opernhauses nicht abzureißen,
sondern zu bewahren und zu modernisieren, ist zunächst einmal ein
Bekenntnis zu der gelungenen Architektur und Ästhetik des Opernhauses.
Es ist aus meiner Sicht aber vor allem auch eine kulturpolitische
Aussage: Das kulturelle Herz der Stadt schlägt – ganz im Einklang mit
der Tradition der europäischen Stadt - mit Opernhaus und Schauspiel im
Zentrum“, so der Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander. Hierin
unterscheide sich der Kölner Ansatz von anderen Kultur-Neubauprojekten
weltweit – von der Elbphilharmonie bis zum Performing Arts Center in
Abu Dhabi, so Quander. Der Gesamtkomplex, der zu den Straßenseiten hin
auch eine öffentliche Nutzung für Gastronomie und Einzelhandel sowie
eine Ausstellungsfläche für die theaterwissenschaftliche Sammlung der
Kölner Universität vorsieht, umschließt einen umbauten Raum von 355.000
Kubikmetern. Die Baukosten sind auf 230 Millionen Euro begrenzt. Der
Grundsatzbeschluss zu dem derzeit größten Theaterprojekt Europas wurde
am 25. März 2004 gefasst.
„Ich bin sehr glücklich, dass die Mitglieder des Kölner Stadtrates auch
in finanziell schwierigen Zeiten sich zu einem so komplexen und
aufwändigen Vorhaben wie der Bühnensanierung durchringen konnten, und
das in relativ kurzer Zeit und mit einem klaren Fahrplan für die Zeit
bis zur Wiedereröffnung der Spielstätten im Jahr 2013. In anderen
Städten braucht es hierfür weit länger“, so der Kulturdezernent weiter.
Für ihn ist die Entscheidung, die für einen modernen Bühnenbetrieb
erforderlichen Einrichtungen an einem zentralen innerstädtischen Ort zu
konzentrieren, modellhaft und zukunftsweisend. So werden optimierte
theaterbetriebliche Abläufe und damit wirtschaftlich sinnvolle und
effiziente Lösungen ermöglicht. Die Auslobung erfolgt als begrenzter
Wettbewerb mit 40 Teilnehmern, 25 Teilnehmer werden in einem
vorangegangenen Bewerbungsverfahren ermittelt, 15 Teilnehmer vorab
namentlich bestimmt. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die
Wettbewerbskosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro, hieß es dazu
abschließend.






















