Wetter

Anzeige:

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter

Follow us

26. 07. 2014
Seite drucken

SPD verteidigt Ratsantrag zur Opernintendanz: Warnung vor Schwebezustand


02.12.2007 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Opernintendanz,Stellensuche,Stellungnahme,Kernbündnis,Vakanz,Antrag

Deren Mitglieder nehmen ihre Verantwortung für die Zukunft der Kölner Oper ernst, heißt es in einer am heutigen Montag veröffentlichten Stellungnahme. In einem gemeinsamen Antrag mit der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen wollen die Kölner Sozialdemokraten auf eine Entscheidung des Rates möglichst noch in der Dezembersitzung drängen. "Wir dürfen nicht noch länger zuwarten. Es wäre unverantwortlich, die Oper in dieser einschneidenden Umbruchsituation weiter ohne eigene Führung zu lassen." erläutert Dr. Hans Georg Bögner, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion die Motive des Antrags. "Für den Bereich der Oper stehen in Kürze wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen an. Sowohl mit der Wahl einer Ausweichspielstätte als auch mit der Vorbereitung der Spielzeit 2008/2009 und der fachlichen Begleitung der Sanierungsarbeiten werden wichtige Weichen für die Kölner Oper gestellt. Diese Richtungsentscheidungen dürfen nicht ohne die neue Intendantin oder den neuen Intendanten der Kölner Oper getroffen werden“, so Bögner.

Nachdem die Landesregierung, vertreten durch das Innenministerium NRW, in der letzten Sitzung des Ausschusses für Kommunalpolitik, die Rechtsauffassung des rotgrünen Kernbündnisses eindeutig bestätigt hat, dass auch nach der neuen Gemeindeordnung nicht der Oberbürgermeister, sondern allein der Rat für die Intendantenbestellung zuständig ist, nehmen die Fraktionen von SPD und Grünen ihre Verantwortung für die Zukunft der Kölner Oper auf und haben für die nächste Sitzung des Rates am 13.12.2007 den Antrag gestellt, möglichst noch in dieser Sitzung wirksam eine Opernintendantin bzw. einen Opernintendanten zu bestellen. Dabei ist allerdings der Name einer möglichen Kandidatin bzw. eines Kandidaten im Antragstext bewusst offen gelassen und soll erst in der Sitzung ergänzt werden.

"Wir nehmen Herrn Kulturdezernent Prof. Quander beim Wort und geben ihm hiermit ausdrücklich die von ihm gewünschte Chance seinerseits einen geeigneten Kandidaten zu benennen", erklärt Bögner das Vorgehen. "Sollte uns Herr Quander bis zur Sitzung überzeugen können, dass er einen erstklassigen Kandidaten benennen kann, der über ausreichende Erfahrungen und Qualifikationen zur professionellen Führung eines Hauses, wie der Kölner Oper, in der derzeitigen Situation verfügt, stehen wir einer Bestellung dieses Kandidaten sicherlich nicht im Wege. In dem Fall wären wir unter Umständen auch bereit, erst in der Januarsitzung des Rates die abschließende Bestellung vorzunehmen. Wichtig ist, dass die Personalfrage möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber im Januar nächsten Jahres gut und abschließend geklärt wird. Wir können der Oper wirklich keinen weiteren Schwebezustand mehr zumuten“, ließ Bögner abschließend verlautbaren.







Artikel Service