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27. 05. 2012
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Stadt sagt Prüfung der Künstlerateliers auf Clouth-Gelände zu


30.07.2009 08:23 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Nippes,Clouth,Gelände,Künstlerateliers,Prüfung,Stadtverwaltung,Bebauun

Mit dem Ratsbeschluss zum Bebauungsplan vom 30. Juni dieses Jahres wird auch der Erhalt des Ausstellungsortes Halle 10 geprüft. Das hat die Stadtverwaltung in einer Protokollmitteilung zum Ratbeschluss nun ausdrücklich zugesagt, wie die Ratsfraktion der Kölner Grünen am gestrigen Mittwoch bekannt gab. "Der Fortbestand der Künstlerateliers ist fester Bestandteil des nun geltenden B-Plans für das Clouth-Areal. Dies war für uns ein relevantes Ziel", zeigte sich Grünen-Ratsherr Horst Thelen erfreut. Der B-Plan, der auf der letzten Ratssitzung beschlossen wurde, beendet eine mehr als vierjährige Odyssee. Im April 2005 hatte der Stadtrat den Beschluss gefasst, auf Basis des zweiten Preises (Planungsbüro Scheuvens + Wachten) in einem zuvor organisierten Realisierungswettbewerb die Planungen voranzutreiben. Schon damals mussten die auf dem Areal ansässigen Künstler um den Erhalt ihrer Künstlerräume und –refugien bangen. Auch die Halle 10 stand dabei zur Disposition, bei der Herrichtung der Ateliers mussten die insgesamt 28 dort ansässigen Künstler neben den eigenen Anforderungen vor allem die notwendigen Rahmenbedingungen des Brandschutzes erfüllen.

Mit dem nun eingeleiteten Verfahren scheint sichergestellt, dass die Belange der Künstler bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden. In den vergangenen Jahren hatten die Künstler die Halle 10 für ihre eigenen Zwecke hergerichtet. Dort fanden bereits mehrere Ausstellungen statt. Zwar sieht der beschlossene B-Plan an dieser Stelle Wohnbebauung vor, was den Abriss der alten Gebäudesubstanz bedeutet hätte. Auf Vorstoß der Grünen soll nun jedoch der Erhalt eben jener Halle 10 geprüft werden. Nach Auskunft der Grünen wird dies "eine Anforderung im weiteren Verfahren" sein. Der Erhalt stehe allerdings unter dem Vorbehalt, dass die grundsätzlichen Zielsetzungen des B-Plan, der Bau von insgesamt 1000 Wohneinheiten mit einem 30-prozentigen Anteil an öffentlich-geförderten Wohnungen – nicht gefährdet werde. "Da die in Vorbereitung befindliche Entwicklungsgesellschaft und das gesamte Gelände im Eigentum der Stadt sind, haben wir alle Möglichkeiten, im weiteren Prozess sinnvolle Detailveränderungen zu prüfen und dann auch realisieren", erklärte Grünen-Fraktionsvize Jörg Frank, zugleich Vorsitzender des Kölner Liegenschaftsausschusses abschließend.







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