27. 05. 2012
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Bezirksvertretung Innenstadt mit harmonischer erster Sitzung
Auf seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl hat die Bezirksvertretung Innenstadt sich am heutigen Dienstag konstituiert. Zunächst übernahm der älteste Bezirksvertreter, der CDU-Politiker Bernhard Mevenkamp (74), den Vorsitz des Gremiums. Im Gegensatz zu manch anderer Bezirksvertretung verlief die heutige Wahl der neuen Repräsentanten für den Stadtbezirk Innenstadt sehr harmonisch. Sowohl Mevenkamp wie auch der mit einer gemeinsamen Liste aller Fraktionen vorgeschlagene neue Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Grüne) betonten unisono eine Fortsetzung des respektvollen Umgangs untereinander. "Die ruhige und schnelle Aufstellung einer gemeinsamen Liste zeigt, dass wir hier trotz aller politischen Auseinandersetzungen harmonisch zusammengearbeitet haben", betonte Bezirksvertreter Mevenkamp. Sichtlich gerührt pflichtete auch der neue Bezirksbürgermeister seinem Kollegen aus der CDU-Fraktion bei. "Wir sind zwar Konkurrenz, aber keine Gegner. Auch ich werde meinen bisherigen Führungsstil beibehalten", versicherte der Grünen-Politiker, der bereits in der vergangenen Sitzungsperiode das Amt des Bezirksvorstehers ausübte.
Auf der gemeinsamen Liste der Fraktionen standen zudem noch zwei Stellvertreterinnen zur Wahl. Erdmute Nauwerk von der CDU und Dr. Regina Börschel von der SPD wurden wie Hupke auch mit 18 Ja-Stimmen in ihr neues Amt gewählt. Ein Mitglied der BV enthielt sich der Stimme. In der Bezirksvertretung Innenstadt haben die Grünen mit sieben Sitzen eine komfortable Mehrheit und konnte die Zahl ihrer Sitze um einen weiteren erhöhen. Bei der Kommunalwahl holten sich die Grünen in den sechs Wahlbezirken des Stadtbezirks Innenstadt alle Direktmandate für den Stadtrat. SPD und CDU kommen auf jeweils vier Sitze. Die Liberalen sitzen ab sofort in Fraktionsstärke in der BV, gewannen folglich einen Sitz hinzu. Die Linke und die rechtsgerichtete Formation "pro Köln" sind mit jeweils einem Sitz in der Bezirksvertretung Innenstadt vertreten. Das Kölner Bürger-Bündnis (KBB) verpasste den Sprung in die BV knapp.

























