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27. 05. 2012
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IHK, DGB und die Arbeitgeber in Sachen Hafenausbau in einem Boot


14.06.2011 18:00 von:

Schlagwörter: Köln,Bürgerbefragung,IHK,Arbeitgeber,Gewerkschaft,2011,Kampagne,Vorstellung,Börs

Am heutigen Dienstag haben die Befürworter des Hafenausbaus in Köln-Godorf ihre Informationskampagne scharf geschaltet. Wie die Verantwortlichen der Industrie- und Handelskammer IHK, des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Region sowie den Kölner Arbeitgebern am heutigen Dienstag zum Start der heißen Phase der Bürgerbefragung bekannt gaben, ist dazu eine entsprechende Kampagnenseite im Internet scharf geschaltet. Die will, obwohl von den Befürworter kommend, auch auf die Gegenargumente der Ausbaugegner eingehen. Ende dieses Monats wird die Kampagne mit Großplakaten in der Stadt besonders sichtbar. DGB Köln-Bonn, Arbeitgeber Köln und IHK Köln präsentierten vorab auf dem Börsenplatz das erste Plakat mit dem Slogan "Ja zum Godorfer Hafen". Hörfunkspots, Flyer und Infostände sind weitere Maßnahmen der Kampagne, wie die Kooperationspartner weiter bekannt gaben.

"Köln ist der zweitgrößte Binnenhafen Deutschlands und führend als Drehscheibe für den Warenaustausch in Europa. Damit ist Köln sowohl ein unverzichtbarer Teil der europäischen Logistikkette als auch Zugangstor zum internationalen Handel", erläuterte Andreas Kossiski, Vorsitzender des DGB in der Region Köln-Bonn. Und der über diese Wege abgewickelte Handel soll nach jüngsten Prognosen weiter kräftig wachsen. So erwartet der Güterhafen in Rotterdam, der größte seiner Art in ganz Europa, ein jährliches Wachstum von 5,3, Antwerpen sogar ein Wachstum in Höhe von 6,3 Prozent. Köln drohe eine Abkoppelung, sollte der Godorfer Hafen und mithin die vorhandenen Container-Kapazitäten der Kölner Häfen nicht ausgebaut werden. ""Der Güterverkehr im Rheinland wird bis 2025 um gut zwei Drittel zunehmen. Als Industrie- und Logistikstandort ist Köln auf eine gute Verkehrsinfrastruktur zwingend angewiesen. Wird der Hafen in Godorf nicht ausgebaut, droht eine noch stärkere Belastung von Straße und Schiene. Dies schadet der Umwelt", ergänzte Wolfgang Reß von den Kölner Arbeitgebern. Die IHK hatte bereits drei Wochen nach der Entscheidung im Stadtrat erneut ihre Position verdeutlicht. Schließlich war es die Vollversammlung, die den mehrheitlichen Beschluss getroffen hatte, rund 50.000 Euro in die Bewerbung des Hafenausbaus zu investieren.







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