27. 05. 2012
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Senioren wählen neue Seniorenvertretung
(ehu) Mit einer Wahlbeteiligung von 27,9 Prozent ging die Wahl zur neuen Kölner Seniorenvertretung zu Ende. Gegenüber der Wahl 2006 war dies eine leichte Steigerung um 0,8 Prozentpunkte. Insgesamt gaben 66.218 Seniorinnen und Senioren ihre Stimme per Briefwahl für die reine Personenwahl ab, wahlberechtigt waren alle 237.678 Einwohner über 60 Jahre, Deutsche ebenso wie Ausländer.
In den neun Stadtbezirken wurden jeweils fünf Vertreter – die mit den meisten Stimmen – gewählt. Sie wählen aus ihren Reihen eine gesamtstädtische Seniorenvertretung. Deren bisheriger Vorsitzender Manfred Wegner wurde in Lindenthal wiedergewählt. Obwohl die Wahlordnung Sonderregelungen für ausländische Kandidaten vorsieht, wurden lediglich zwei zusätzlich gewählt – ein Österreicher in Ehrenfeld und ein türkischer Staatsbürger in Kalk.
Die Seniorenvertretung ist eine Kölner Erfindung und schon über 30 Jahre alt
Die Seniorenvertretung wurde 1978 in Köln „erfunden“ und ist bis heute beispielhaft in Deutschland. Anfangs war sie nur ein „Kummerkasten“, ihre Mitglieder standen mit Rat und Tat dort bereit, wo es heute ein breites Beratungs- und Hilfsangebot von Stadt und Wohlfahrtsverbänden gibt. Heute sitzen sie als sachkundige Bürger in den Bezirksvertretungen und den Ratsausschüssen, wo sie ein Mitsprache-, nicht aber Stimmrecht haben.
Zu ihren Arbeitsgebieten gehören zum einen eher „typische“ Senioren-Themen wie selbstständiges Wohnen im Alter, der Kampf gegen Altersdiskriminierung oder bessere Hilfsangebote für Senioren. Aber auch in Sachen Barrierefreiheit oder Sicherheit im Straßenverkehr konnten sie schon zahlreiche Verbesserungen erreichen, die auch anderen Menschen zugute kommen.
Die genauen Ergebnisse finden sie auf den städtischen Internetseiten unter: www.stadt-koeln.de.

























