27. 05. 2012
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Shell betont Neutralität in Sachen Hafenausbau in Godorf
Der Chemiekonzern Shell, der im Godorfer Hafen ein Terminal besitzt, hat sich in seiner Haltung zur bevorstehenden Bürgerbefragung geäußert. Entgegen anderslautender Berichte aus jüngster Zeit sei man in der Frage, ob der Hafenausbau kommen solle oder nicht, "absolut neutral". "Die Shell Rheinland Raffinerie nimmt die Debatte um das Für und Wider eines möglichen Ausbaus des Godorfer Hafens zur Kenntnis. Wir legen größten Wert auf die Feststellung, dass sich die Shell Rheinland Raffinerie dabei absolut neutral verhält. In der aktuellen Berichterstattung wird in schriftlicher und bildlicher Form berichtet oder der Eindruck erweckt, dass die Shell Rheinland Raffinerie zu den Fürsprechern der Hafenerweiterung gehört. Wir betonen daher nochmals: Unser Unternehmen spricht sich weder Für noch Gegen die Hafenerweiterung aus", betonte Constantin Graf von Hoensbroech, Sprecher der Shell Raffinierie Rheinland.
In der öffentlichen Darstellung wurde dagegen der Eindruck vermittelt, das Unternehmen stehe auf der Seite der Befürworter eines Hafenausbaus. "Wir legen größten Wert auf die Feststellung, dass sich die Shell Rheinland Raffinerie dabei absolut neutral verhält. Wir betonen nochmals: Unser Unternehmen spricht sich weder Für noch Gegen die Hafenerweiterung aus", stellte Hoensbroech klar. Die Shell Rheinland Raffinerie verfügt in einem der drei Hafenbecken des Godorfer Hafens über einen eigenen Bereich mit sieben Verladeplätzen, über die das Werk Nord in Köln-Godorf und auch das Werk Süd in Wesseling mit flüssigen und gasförmigen Grundprodukten der chemischen Industrie versorgt, bzw. solche Grundprodukte verladen werden. Vom möglichen Ausbau des Godorfer Hafens als Containerhafen ist das Unternehmen daher nicht direkt betroffen. Der mögliche Ausbau des Hafens hat keine Auswirkungen auf die aktuelle und künftige Geschäftstätigkeit der Shell Rheinland Raffinerie, hieß es dazu abschließend.

























