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27. 05. 2012
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Stadt sucht noch rund 500 Wahlhelfer


25.08.2009 01:13 von:

Schlagwörter: Köln,Kommunalwahl,2009,Wahlhelfer,Organisation,Wahlamt,Kölner,Stimmauszählung

Am Sonntag, den 30. August 2009, ist Wahltag. Um möglichst früh die amtlichen Endergebnisse ermitteln zu können, benötigt die Stadt Köln auch bei dieser Wahl wieder zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Im Gegensatz zur Europawahl, auf der lediglich eine Stimme abgegeben wurde, müssen die Stimmzähler bei dieser Wahl gleich drei "Kreuze" auswerten. Dem erhöhten Aufwand bei der Auszählung der abgegebenen Stimmen will die Stadt mit insgesamt rund 500 Ehrenamtlichen beikommen. Dabei bietet das städtische Wahlamt verschiedene Einsatzmöglichkeiten an. Um kurzfristige Ausfälle kompensieren zu können, werden derzeit noch rund 150 so genannte "Springer" gesucht. Die müssen sich am Wahlsonntag kurzfristig bereit halten und werden dann stadtweit eingesetzt. Treffpunkt ist das Wahlamt in Köln-Chorweiler, Athener Ring 5 um 7:30 Uhr. Ist eine Taxifahrt notwendig, werden die Kosten erstattet. Für Rufbereitschaft (bis spätestens 9 Uhr) und das ganztägige "Wahlamt" sind 40 Euro Aufwandsentschädigungen vorgesehen. Außerdem werden noch rund 160 so genannte "Halbtagshelfer" bei der Stimmauszählung gesucht, betonte die Stadtverwaltung weiter.

Im vergangenen Monat hatte es scharfe Kritik seitens der Initiative "Mehr Demokratie” gegeben. Dabei wurden frühere Wahlhelfer unter anderem aufgefordert, sich in ihrem persönlichen Bekanntenkreis um einen gemeinsamen Wahlvorstand zu kümmern. Ein Wahlvorstand besteht üblicherweise aus sieben Personen. Jene siebte Person soll demnach mit einer "Bildungsprämie" in Höhe von 25 Euro belohnt werden. "Gewinnung von Mithelfern", so die Bezeichnung jener Tätigkeit. Die Initiative sah hierin eine Gefahr für den Grundsatz der gleichen Wahl. "Wenn Wahlvorstände aus Anhängern nur einer politischen Couleur besetzt sind, reiz das leicht zur Fälschung des Wahlergebnisses", erklärte der amtierende Landesvorstand des Vereins, Alexander Slonka, vor einem Monat gegenüber der Nachrichtenagentur ddp. Ein besonderes Augenmerk hatte die Initiative auf die als rechtsextrem eingestufte Formation "pro Köln" geworfen. Die sollen ihre eigenen Mitglieder bereits aufgefordert haben, möglichst zahlreich diesem Appell Folge zu leisten. Die Stadt werde aber bei der Besetzung der Wahlvorstände insbesondere die Parteizugehörigkeit im Auge behalten, versicherten die Verantwortlichen schnell. Die Zuständigkeit dafür liegt beim städtischen Wahlamt. Grundsätzlich sei das Zahlen einer Prämie indes zulässig, berichtete ddp unter Berufung auf das nordrhein-westfälische Innenministerium weiter.

Wer sich als Wahlhelfer zur Verfügung stellen will, kann sich auch via Internet und E-Mail mit der Stadt in Verbindung setzen. Fragen beantwortet das Wahlamt auch telefonisch unter der Rufnummer: 0221 / 221 – 21950 wochentags in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr (freitags bis 18 Uhr).

E-Mail:

wahlamt@stadt-koeln.de

Internet: www.stadt-koeln.de.







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