27. 05. 2012
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Stadtverantwortliche mit Wahlausgang zufrieden
Die Verantwortlichen der Kölner Stadtverwaltung haben sich am heutigen Montagmittag zufrieden mit dem Ablauf der gestrigen Europawahlen gezeigt. Diesen Eindruck bestätigten der stellvertretende Leiter des Kölner Ordnungsamtes, Hubertus Tempski, und der Leiter des Wahlamtes, Gerd Rütten. Sie präsentierten am heutigen Montagmittag die erste fundierte statistische Auswertung des gestrigen Wahltages. Insgesamt zeigten sich Tempski und Rütten zufrieden mit dem Ablauf der Wahlen. Nur vereinzelt gab es Unstimmigkeiten, zum Beispiel bei der Anerkennung der Wahlberechtigung von EU-Bürgern oder bei der Anerkennung der Wahlscheine. Insgesamt waren die Verantwortlichen sogar positiv überrascht von dem zügigen Ablauf der Veranstaltung. Insgesamt waren rund 5000 Wahlhelfer im Einsatz, wie Tempski und Rütten berichteten. Die Auszählung aller Stimmbezirke war dabei bereits vor 22 Uhr abgeschlossen. Zuvor war mit einer deutlich längeren Auszählungsphase gerechnet worden. Trotz der großen Bereitschaft zur Teilnahme musste das Wahlamt bereits am frühen Morgen auf die Reserveliste zurückgreifen. So ist nach den derzeitigen Bestimmungen zu Beginn der Wahl ein dreiköpfiges Team notwendig. Erst nach Ende der Abstimmung muss der komplette Wahlvorstand, bestehend aus fünf Personen, anwesend sein, erläuterte Rütten.
Frühzeitige Auszählung – Rekord in Köln-Nippes
"Wir waren von der Schnelligkeit schon ein wenig überrascht", gab der stellvertretende Leiter des Kölner Ordnungsamtes, Hubertus Tempski, bekannt. Der Stimmbezirk 50308 in Köln-Nippes erreichte in der ersten der drei Wahlen in diesem Jahr bereits um 18:31 Uhr sein Ziel und hatte die Stimmen komplett ausgezahlt. Um 19:10 Uhr waren 100, knapp eine halbe Stunde später bereits 333. In Köln-Nippes waren um 20:40 Uhr alle Stimmen ausgezählt. Die rund 800 Wahllokale hatten um 21:28 Uhr ihre Arbeit vollbracht. Mit den Wahlergebnissen in den Stadtbezirken Rodenkirchen, Lindenthal und Innenstadt kamen um 21:45 Uhr die letzten Einzelergebnisse in der Wahlzentrale in Köln-Chorweiler an. Im offiziellen Endergebnis erreichte die CDU zwar 84.420 Stimmen (28,1 Prozent) die größte Stimmenanzahl, verlor aber als einzige Partei auch in absoluten Zahlen. Eindeutige Gewinner dieser Europawahlen waren die FDP mit einem Stimmenzuwachs von 83 und die Linke mit einem Stimmenzuwachs von gar 96 Prozent. Insgesamt wurden 3082 Stimmen, rund doppelt so viele wie beim letzten Mal, für ungültig erklärt.Ein möglicher Grund könnte sein, dass einige Wählerinnen und Wähler den Wahlzettel einfach abgerissen hatten. Das aber ist nach derzeitigen Vorschriften als ungültig zu werten, wie die Wahlexperten erläuterten. Beschwerden über fehlende Umschläge (wurden zwischenzeitlich durch den Bundeswahlleiter abgeschafft), überlange Wahllisten und Unklarheiten zum Wahlstatus einzelner Personen konnte das positive Gesamtbild nicht trüben. Auch wenn sich die Verantwortlichen zumindest bei der Frage nach dem Wahlstatus von EU-Bürgern noch einmal erkundigen wollten. "Dazu liegen uns keine Angaben vor", erklärte Wahlamtsleiter Rütten abschließend.
Die offiziellen amtlichen Endergebnisse in Köln finden Sie auf den städtischen Internetseiten der Stadt Köln unter: www.stadt-koeln.de.

























