27. 05. 2012
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Britta Heidemann gewinnt zweites Fecht-Gold für Deutschland
Im Finale gegen die Rumänin Anna-Maria Braniza setzte sich die Kölner
Studentin mit einem Doppeltreffer zum 15:11 durch.
Die derzeit Führende im Fecht-Weltcup musste sich in dem olympischen
Degen-Wettkampf der Damen gegen starke Gegenerinnen behaupten. Vor
allem
im Halbfinale wurde es eng für die Deutsche. Gegen die Chinesin Li
Na, mit der sie auch persönlich befreundet ist, ging Heidemann erst 43
Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels in Führung, nachdem sie von
Beginn an in
Rückstand lag. Das erste Drittel wurde wegen Passivität sogar vorzeitig
abgebrochen. Zum Ende der Halbfinalpartie stand es dann 15:13. Im
Finale selbst ließ Heidemann nichts mehr anbrennen. Souverän holte sie
53 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit nach einem Doppeltreffer den 15.
Punkt und besiegte ihre Gegnerin mit 15:11.
Nicht einmal 20 Minuten zuvor setzte sich beim Florett-Fechten der Männer bereits
Benjamin Kleibrink gegen den Japaner Juki Ota durch. Obwohl als
Außenseiter gestartet holte der Nachwuchsfechter überraschend die erste
Goldmedaille der deutschen Fecht-Mannschaft. Mit Heidemann wurde der
Olympia-Tag schon jetzt einem Tag der Fechter. Durch die beiden
Medaillen erhöhte sich die Zahl der Olmypiasieger damit auf aktuell
sechs.
Kölns Stadtoberhaupt Fritz Schramma hatte wie bereits vor Wochen
angekündigt, die Fechtwettkämpfe am heutigen Mittwoch in der
Wettkampfhalle live miterlebt und die Olympiabotschafterin lautstark
angefeuert. Wie eine Sprecherin der Stadt Köln bestätigte, soll dabei
sogar die Stimme des CDU-Politikers gelitten haben. In seiner ersten
Stellungnahme bezeichnete Schramma den Olympiasieg als "Sternstunde des
Kölner und des rheinischen Sports". "Eine olympische Goldmedaillie ist
das schönste Geschenk für die Kölner und die rheinische Sportwelt", so
Schramma sichtlich begeistert.
Auch die Redaktion gratuliert der Köln-Botschafterin zum Gewinn der Goldmedaille.

























