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27. 05. 2012
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Deutsche Meister im eSport stehen fest


08.06.2011 11:36 von:

Schlagwörter: Köln,eSports,2011,ESL Pro Series,Juni,Gürzenich,Counter Strike,Meisterschaft

Der altehrwürdige Kölner Gürzenich war am vergangenen Wochenende Schauplatz einer weiteren Finalrunde der deutschen Meisterschaften in der jungen Disziplin "eSports”. Mehr als 3500 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich die Endausscheidungen nicht entgehen lassen. Auch in diesem Jahr war der Besuch in der Domstadt für die Sieger und Siegerteam wieder eine lukrative Angelegenheit. Die Veranstalter der ESL Pro Series, der Bundesliga für Computerspiele, hatten Preisgelder in Höhe von insgesamt 112.000 Euro ausgelobt. Bereits im Vorfeld hatten sich die 38 besten nationalen eSportler von über 1,2 Millionen deutschen Teilnehmern der Electronic Sports League (ESL) als Finalisten qualifiziert. Die Vorausscheidungen um den deutschen Meistertitel laufen bereits seit Februar dieses Jahres in sechs Disziplinen, teilte das Kölner Unternehmen Turtle Entertainment, Betreiber und Organisator des Spielbetriebs, in seinem Nachbericht mit.

Ermittelt wurden die Sieger in den Disziplinen Counter-Strike 1.6, Counter-Strike Source, Starcraft II, FIFA 11, Trackmania Nations sowie League of Legends. Hier gab es für die jeweils Erst- bis Viertplatzierten Preisgelder in Höhe von 200 bis maximal 10.000 Euro. Das höchste Preisgeld erhielt dabei das Team von "mousespirts", das den ersten Platz im Finale von "Counter Strikt 1.6" erobern konnte. Für die erfolgsverwöhnten Berliner Computerspieler war es bereits der zwölfte Titel und der siebte in Folge. Zweite wurde das Team von ESC ICY BOX, es folgen H4U und Alternate. Für die Kölner Computerspiel-Gemeinde gab es am vergangenen Wochenende Licht und Schatten. So verlor der Kölner Dennis "HasuObs" Schneider im Starcraft 2-Finale gegen seinen Widersacher und Titelverteidiger. In der Disziplin Trackmania Nations gab es hingegen eine faustdicke Überraschung, eine positive aus Kölner Sicht dazu. Im Finale holte sich Florian 'oNio' Roschu vom n!faculty-Clan aus Köln den Meistertitel denkbar knapp und verwies den Vorjahressieger Pascal 'gaLLo' Jäger auf den zweiten Platz.

Zusätzlich fanden dieses Jahr erstmals die Finalpartien des ESL Pro Series Ligapokals statt, eine Art DFB-Pokal im eSport. Teams aus der höchsten Spielklasse ESL Pro Series als auch aus der zweitklassigen ESL Amateur Series traten im K.O. Modus gegeneinander an und ermittelten die zehn besten Einzelspieler und Mannschaften in den Disziplinen Counter-Strike 1.6, Counter-Strike: Source, Starcraft 2 und FIFA 11. In diesen Disziplinen konnten sich die Favoriten behaupten.

Neben der eigentlichen sportlichen Auseinandersetzung standen am vergangenen Wochenende auch wieder andere Themen auf der Tagesordnung. Die drehten sich in diesem Jahr vor allem um Neuerscheinungen und Weiterentwicklungen. In einer so genannten Freegaming Area konnten die Besucher erste Impressionen zum aktuellen Teamshooter Blockbuster Brink sammeln. Aber es wurde nicht nur etwas für die Augen geboten, sondern auch zur aktiven Teilnahme angeregt. Für Freunde der Asphaltrennen war Shift 2: Unleashed, der neuste Teil der Need for Speed-Reihe, mit von der Partie. Zusätzlich war das frisch veröffentlichte Spiel Operation Flashpoint: Red River für Fans der Shooter-Szene in der Vollversion spielbar. "Die 18. Saison der ESL Pro Series fand mit den Finals im Kölner Gürzenich ihren krönenden Abschluss. Diese Endspiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Es gab grandiose Spiele, einige Überraschungen und eine fantastische Stimmung. Die 3.500 begeisterten eSport-Fans aus ganz Deutschland haben ihre Stars toll unterstützt," erklärte Pressesprecher Ibrahim Mazari, vom ESL-Betreibers Turtle Entertainment abschließend.

Derzeit sind in der Electronic Sports League (ESL) rund 2,9 Millionen Spieler und 600.000 Teams vertreten. Über insgesamt 14 Lizenzpartner ist die Spieleplattform inzwischen in 37 Ländern weltweit aktiv. In Europa gilt die ESL als größten und wichtigste Plattform der Spieleindustrie. Neun Prozent der Gesamt-Aktiven sind in der Liga der ambitionierten Amateure ("ESL Amateur League"), lediglich rund ein Prozent aller Aktiven schaffen den Sprung in die Profiliga, die bei den Meisterschaften um die Preisgelder spielt. Weitere Informationen rund um die Electronic Sports League finden sie auch im Internet unter: www.eslproseries.de.







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