27. 05. 2012
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DEVK nicht mehr Sponsor bei Radklassiker Rund um Köln
Beide gaben die Einnahme von EPO zu, ein Dopingmittel, das erst seit
der Jahrtausendwende nachweisbar ist. Am heutigen Freitag gab nun auch
Tour-de-France-Sieger Bjarne Rijs die Einnahme verbotener Substanzen zu. All diese Enthüllungen scheinen nun Auslöser einer weiteren
schmerzhaften Entscheidung zu sein. Die in Köln ansässige
Versicherungsgesellschaft DEVK hat am heutigen
Freitag angekündigt, im kommenden Jahr nicht mehr als Hauptsponsor des
Radklassikers „Rund um Köln“ auftreten zu wollen. Die Versicherung ist
seit 2003 Hauptsponsor und hat die Fortsetzung ihres sportlichen
Engagements ohnehin von Jahr zu Jahr entschieden, wie das Unternehmen
in einer Presseerklärung schrieb.
Die DEVK dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit in den
letzten fünf Jahren und hofft, dass der Veranstalter bald einen neuen
Hauptsponsor findet – pünktlich zum 100. Geburtstag des
Traditionsrennens im Jahr 2008. Für einen sauberen und fairen Radsport
ebnen die aktuellen Dopingbekenntnisse ehemaliger Radsportprofis den
Weg, so die Meinung der DEVK. Im nächsten Jahr scheint ein guter
Zeitpunkt für einen Neuanfang des Kölner Radklassikers. Ihren Einsatz
für den Radsport verstand die DEVK auch als Standortmarketing für Köln,
den Sitz ihrer Zentrale. „Wir haben viele schöne Momente erlebt“,
erklärte der DEVK-Vorstandsvorsitzende Wilhelm Hülsmann, „aber künftig
werden wir unser Sponsoring neu ausrichten.“ Zukünftig will das
Unternehmen seine Unterstützung vor allem auf den sozialen Bereich
konzentrieren. Dem Standort Köln wolle man aber weiterhin die Treue
halten, hieß es dazu abschließend.

























