27. 05. 2012
Seite drucken
Erfolgreichstes Galopprenpferd der Welt in Kölner Besitz
Wie das Kölner Direktorium für Vollblutzucht und Rennen nun bekannt
gab, ist in Ullmanns Besitz befindliche Hengst „Manduro“ in diesem Jahr
auch nach drei Starts immer noch ungeschlagen und damit die Nummer Eins
unter den weltbesten Rennpferden. Überhaupt war der deutsche
Galopprennsport in diesem Jahr überaus erfolgreich. So gewannen in
Deutschland trainierte Rennpferde alleine in diesem Jahr bei Starts im
Ausland ein Preisgeld in Höhe von 2,8 Millionen Euro, wie das
Direktorium weiter bekannt gab.
Obwohl die Zucht edler Rennpferde keine deutsche Domäne ist, gelang es
den Verantwortlichen nur ein Jahr nach „Shirocco“ und „Hurricane Run“
auch in diesem Jahr wieder, die Spitze des Galopprennsports zu
erklimmen. Eben jener „Manduro“ siegte zuletzt beim
„Prince-of-Wales’-Stakes“ während des berühmten Ascot Meetings in
England. Das Preisgeld dort betrug umgerechnet rund 315.000 Euro. Das
Pferd in Kölner Besitz wird zudem im Oktober dieses Jahres als Favorit
beim bedeutendsten Galopprennen in Euro, dem Pariser „Prix de l’Arc de
Triomphe“ an den Start gehen. Die erneute Spitzenposition deutscher
Galopper ist um so erstaunlicher, als dass die deutsche Galopprennzucht
im Vergleich zu anderen Ländern wie Frankreich, England oder Australien
wesentlich kleiner ist. Nach Aussage des Direktoriums ist die
Rennpferdezucht in den USA sogar 25 Mal größer.

























