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27. 05. 2012
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Hans-Joachim Stuck: Mit 60 ist Schluss


01.06.2011 16:41 von:

Schlagwörter: Köln,Nürburgring,24-Stunden-Rennen,Hans-Joachim Stuck,Karriereende,Rennsport

Man soll bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist. Dieses Motto wird wohl auf einen der erfolgreichsten Rennfahrer der zurückliegenden Jahrzehnte zutreffen, Hans-Joachim Stuck. "Striezel", wie ihn Freunde und Gegner respektvoll nennen, wird seine Karriere beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings definitiv beenden. Das bestätigte der Rennsportler auf einer Pressekonferenz in der Kölnmesse. Der Traditionskurs in der Eifel ist dabei so etwas wie Anfang und Ende für den 60-Jährigen, der das letzte Rennen seiner Motorsport-Karriere mit seinen Söhnen Ferdinand und Johannes bestreiten wird. Schon im Jahr 1970 – ganz zu Beginn seiner Karriere – war Stuck in der "grünen Hölle" erfolgreich. Zuletzt holte er sich die Gesamtsiege bei den Rennen 1998 und 2004.

Stuck blickt dabei auf eine überaus erfolgreiche Karriere im Rennsport zurück. In seiner aktiven Zeit schaffte er unter anderem den Sieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Auch in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft DTM räumte Stuck einen Titel ab. Sogar in das Cockpit eines Formel 1-Boliden schaffte es der aus Bayern stammende Sohn der Rennfahrer-Legende und "Bergkönigs" Hans Stuck in der Zeit zwischen 1974 und 1979 immerhin einige Achtungserfolge. Nachdem er 1978 seine bis dahin erfolgreichste Saison im Brabham-Alfa Romeo von Bernie Ecclestone fuhr, musste er in der Folgesaison seinen Platz an Nikki Lauda räumen. Danach ging Stuck als Werksfahrer zu Porsche und wurde mit einem Porsche 962 C 1986 und 1987 die 24-Stunden-Rennen von Le Mans für sich entscheiden konnte.

Das 24-Stunden-Rennen an der Nordschleife findet vom 23. bis 26. Juni statt. Im 39. Rennen dieser Auflage gehen insgesamt 28 Hersteller und Fahrer an den Start. Mit 212 Nennungen ist die diesjährige Ausgabe des 24-Stunden-Klassiker auf dem Hocheifelkurs so groß wie nie zuvor. Als Favoriten gelten Vorjahressieger Uwe Alzen auf BMW und die beiden VW-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell auf einem umgebauten Golf GT 24.







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